Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem für Aktivurlauber ein Eldorado

Das Reiseland Mecklenburg-Vorpommern eilt von Rekord zu Rekord: 2016 hat es erstmals Bayern die Krone bei den Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer ganz knapp weggeschnappt. Das ergab die Reiseanalyse 2017 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). Einen Run erlebten speziell auch die Campingplätze des nordöstlichen Bundeslandes, im ersten Halbjahr 2016 stieg die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,5 Prozent. Vor allem für Aktivurlauber ist Mecklenburg-Vorpommern ein wahres Paradies – der Campingplatz ist dabei der ideale Ausgangspunkt für ausgiebige Streifzüge in die Natur. Die meisten der etwa 300 Plätze befinden sich direkt am Wasser.
Außergewöhnliche Vielfalt an Möglichkeiten

Mecklenburg-Vorpommern fasziniert vor allem mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Möglichkeiten. Von Naturcampingplätzen über das sogenannte Watercamping und das klimaneutrale Waldorfcamping bis hin zum Abenteuer- und Erlebniscampingplatz für die ganze Familie. Auf einer sonnenverwöhnten Lichtung am Jamelsee, einem kleinen Quellsee der Havel inmitten des Müritz-Nationalparks, liegt beispielsweise der Natur-Campingplatz „Hexenwäldchen“. Er hat sein Konzept besonders auf Familien ausgerichtet. Für Kinder sind der Streichelzoo sowie die Musik-, Märchen- und Stockbrotabende am Lagerfeuer echte Highlights. Die ganze Familie kann ausgedehnte Wasser- und Radwanderungen im faszinierenden Revier der Mecklenburgischen Seenplatte unternehmen. Informationen zu diesem und vielen anderen Campingplätzen gibt es beim Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland/Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (BVCD/MV) unter www.camping-caravan-mv.de und unter Telefon 0381-4034855.

Übernachten im Tipi

Ebenfalls in der Mecklenburgischen Seenplatte, und zwar direkt am Ufer des Woblitzsees, befindet sich der 5-Sterne-Camping-und Ferienpark Havelberge. Neben etwa 400 Komfort-Campingstandplätzen stehen hier 95 Ferienhäuser und
Mobilheime, ein Wohnmobilpark und eine Marina für 30 Boote zur Verfügung. Der Camping-und Ferienpark wurde vom ADAC zu einem der 17 besten Campingplätze Deutschlands gekürt. Das 15-köpfige Animationsteam macht ihn zu einem einzigartigen Urlaubsziel für die Familie. Zum umfangreichen Kinderanimationsprogramm gehören eine Kerzen- und Bastelwerkstatt, das Gestalten von T-Shirts und Trampolinspringen. Ein besonderes Highlight ist das
Tipi-Dorf. Einmal pro Woche können die Kinder in den Tipis übernachten und 24 Stunden unter Begleitung von Animateuren wie die Indianer leben. Für die Erwachsenen werden sportliche Aktivitäten wie Yoga-Workshops, Fitnessboxen oder Angelkurse angeboten.

Kreuzgangspiele Feuchtwangen

Die Suche nach der Wahrheit ist etwas Grundsätzliches und Existenzielles, sie ist etwas Ur-Menschliches. Auch in den Stücken der Kreuzgangspiele Feuchtwangen vom 14. Mai bis 13. August 2017 geht es um die Suche nach Maximen, auf die sich das Leben sinnvoll gründen lässt. Informationen zu allen Stücken und Aufführungsorten gibt es unter www.kreuzgangspiele.de.

Schwerpunkt Luther aus Anlass des Reformationsjubiläums

Die Reformation, also die Zeit der Kirchenspaltung, war eine Zeit der verteidigten Wahrheiten, aber auch der behaupteten Wahrheiten sowie des Festhaltens an überkommenen Wahrheiten. Im Zentrum der Auseinandersetzungen stand damals Martin Luther. Zum fünfhundertjährigen Reformationsjubiläum haben die Kreuzgangspiele ein großes Theaterstück über das Leben des Reformators auf den Spielplan gesetzt: von seinem Entschluss, Mönch zu werden, über die großen Glaubensauseinandersetzungen und ihrem Höhepunkt beim Reichstag in Worms bis hin zum Reichstag in Augsburg, bei dem Kaiser Karl V. das protestantische Glaubensbekenntnis zu dulden beginnt. Vor den Arkaden des historischen Kreuzgangs erleben die Zuschauer dabei Luther als Mensch, der gekennzeichnet ist durch die massiven Umwälzungen und Widersprüche seiner Zeit. Vorlage für das exklusiv für die Kreuzgangspiele entstandene Theaterstück ist der Film „Luther“ von 2003.

Argula von Grumbach als Reformatorin

Zumeist ist die Geschichte eine Geschichte der Männer. Dass Frauen die epochalen Zeitläufe der Vergangenheit ebenso geprägt haben, ist selten bekannt. Auch die Reformation scheint auf den ersten Blick eine Bewegung von Männern gewesen zu sein. Doch auch Frauen haben diese Zeit entscheidend mitgestaltet. Eine von ihnen war Argula von Grumbach. Sie korrespondierte mit Luther und war die auflagenstärkste Flugblattschreiberin des 16. Jahrhunderts – eine starke Frau, die sich politisch engagierte und gegen alle Widerstände für ihre Überzeugung einsetzte. Das Theaterstück für eine Schauspielerin findet an vier Abenden in der Johanniskirche statt.

Neben den beiden großen Stücken im Kreuzgang und in der Johanniskirche wird es eine Vielzahl kleinerer Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum geben: Am Beginn der Spielzeit am 20. Mai steht beispielsweise ein Abend unter dem Titel „Lästern mit Luther“ auf dem Programm; zudem wird es am 24. Mai einen TheaterStadtSpaziergang unter dem Titel „Reformen und Revolten“ geben. Die illuminierte Museumsnacht am 7. Juli im Fränkischen Museum führt in Szenen und Musik vom Himmel durch die Welt zur Hölle.

Erlebnisreiche Stadtrundgänge in Hannover

Durch ein prachtvolles goldenes Tor gelangen Hannovers Besucher mitten in die Barockzeit: Im berühmten Großen Garten in Herrenhausen können sie auf den Spuren von Gottfried Wilhelm Leibniz wandeln, der als einer der letzten Universalgelehrten vor über 300 Jahren in Hannover lebte. Er konstruierte die beeindruckende Wasserfontäne im Großen Garten Herrenhausen, die mit 80 Metern damals Europas höchste war. Er erfand die erste Rechenmaschine, deren Nachbau heute in der Leibniz-Universität im Welfenschloss gleich neben den Herrenhäuser Gärten zu sehen ist. Er entwarf aber auch Windmühlen, U-Boote und Nägel mit Sägekanten als Vorläufer der Dübel. Der „Leibniz-Rundgang“ führt zu allen Orten, die in der Stadt an den großen Denker erinnern. Auf dem Faltblatt „Auf den Spuren des Universalgelehrten“ sind alle Etappen verzeichnet, vom schmucken Leibnizhaus in der Altstadt bis zum malerischen Leibniztempel in den Herrenhäuser Gärten.

Zu Fuß oder im offenen Doppeldeckerbus

In diesem Jahr bietet Hannover auch Erlebnisse rund um das Reformationsjubiläum an: Auf eigene Faust oder mit dem geführten Rundgang „500 Jahre Reformation – Luther, Brötchen und Herr Käthe“ kann man erkunden, welche Spuren Martin Luther hinterlassen hat, obwohl er selbst nie in Hannover war. Der Rundgang lüftet manche Geheimnisse rund um seine Wegbegleiter, seine beliebtesten Redewendungen und seine Einflüsse auf die heutige Zeit. Neben diesen Stadtrundgängen sind noch viele andere reizvolle Touren im Angebot, sowohl zu Fuß als auch per Fahrrad oder im offenen Doppeldeckerbus. Bei einer Hop-on-Hop-off-Stadtrundrundfahrt kann man an vielen Sehenswürdigkeiten aussteigen und wieder zusteigen. Informationen gibt es unter www.visit-hannover.com.

Hannover „very british“

Eine interessante Thementour bietet auch der Architekturpfad, der unter dem Motto „very british“ durch Hannover führt: Von 1714 bis 1837 saßen Hannovers Könige auf dem Thron von England, von dieser besonderen Zeit zeugen bis heute zahlreiche imposante Baudenkmäler. Vor allem der Hofarchitekt Georg Laves prägte die Stadt mit seinen klassizistischen Bauwerken. Er entwarf beispielsweise den hübschen Bibliothekspavillon und das Schloss in Herrenhausen, das wiederaufgebaut wurde und ein Museum zu Hannovers königlicher Geschichte beherbergt. Auf dem Architekturpfad warten auch besondere Erlebnisse wie ein Besuch der Aegidienkirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut – ihre Ruine ist nun ein atemberaubendes Mahnmal unter freiem Himmel.

Wo Aktivitäten, Ruhe, Genuss, Technik und Tradition dicht beieinander liegen

Auf den ersten Blick mag alles sehr beschaulich wirken – doch der Eindruck täuscht. Neben purer Natur bieten die Winsener Elbmarsch und die Lüneburger Elbtalaue ein breites Spektrum an Freizeit- und Urlaubserlebnissen. Die unterschiedlichsten Führungen verbinden das Naturerlebnis mit Traditionen und Technik, mit Genuss und Entspannung sowie hier und da sogar mit einer Spur Abenteuer. Hier sind fünf Tipps für abwechslungsreiche Unternehmungen:

– Führungen zu den verschiedensten Themen. Dr. Siegrun Hogelücht etwa entert gern ein Floß mit ihren Gästen, um ihnen die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft vom Wasser aus näherzubringen. Angler, die wissen möchten, wo die Hechte oder Zander in der Elbe stehen, sind bei Jörg Strehlow an der richtigen Adresse. Zu Landtörns zwischen Elbe, Ilmenau und Luhe lädt Ragna Raabe ein. Und wer den Spuren der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze folgen will, findet in Holger Hogelücht einen erfahrenen „Grenzgänger“, der viel über die Historie der Region zu berichten weiß. Zu einer Tour mit Geschichten eines Fischerdorfes lädt Bettina Kühnast ein. Mehr Informationen und Termine gibt es unter www.erlebnis-elbe.de.

– Ein Fahrstuhl für Schiffe: Ein einmaliges Erlebnis ist das Schiffshebewerk Scharnebeck. Per Fahrstuhl werden hier große Binnenschiffe 38 Meter tief in den Elbe-Seitenkanal abwärts oder auch wieder hoch in gegensätzliche Richtung bugsiert. Informationen dazu finden sich unter www.schiffshebewerk-scharnebeck.de.

– Auf der Spur des Bibers: Ein Erlebnis anderer Art erwartet Urlauber im Biosphaerium. Neben einer naturkundlichen Ausstellung zur Elbregion zieht vor allem ein Liveerlebnis die Gäste jeden Alters an: Der in der Region wieder „eingebürgerte“ Biber und die Fische der Elbe können hier buchstäblich hautnah beobachtet werden. Mehr Informationen gibt es auf www.biosphaerium.de.

– Eine Arche für seltene Arten. Wer die „Bunten Bentheimer Schweine“ oder die „Vorwerkhühner“ nicht kennt, kann in der Region ein Rendezvous mit ihnen arrangieren. Die Arche-Region Flusslandschaft Elbe mit dem Archezentrum im Amt Neuhaus leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt, sondern informiert auch Besucher über seltene Tierarten. Unter www.arche-region-elbe.de gibt es weitere Einzelheiten und Infos.

– Wassermühle in Aktion: Eine Vielzahl an historischen Bauten finden sich in der gesamten Elbregion. Wie wäre es beispielsweise, einmal eine Wassermühle in Aktion zu erleben? Möglich ist dies in Karoxbostel bei Winsen/Luhe. Mehr Informationen findet man unter www.wassermühle-karoxbostel.de.

Liebliches Taubertal

Im Wildpark Wölfe und Hirsche beobachten, im Freizeitbad rasant die Rutsche herunterrasen oder im Klettergarten die eigene Geschicklichkeit testen: Langeweile kommt beim Familienurlaub in der Ferienlandschaft Liebliches Taubertal bestimmt nicht auf. Die fränkische Region, die sich von Rothenburg ob der Tauber im Süden bis Freudenberg am Main im Norden erstreckt, beeindruckt mit einer abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft. Burgen, Schlösser, Klöster und Museen lassen sich bei Führungen erkunden, Freibäder und Seen sorgen für ausgelassenen Wasserspaß, dazu kommen Abenteuerspielplätze und andere spannende Freizeiteinrichtungen. Was man im Taubertal unternehmen kann und welche speziellen Familien-Arrangements zum Übernachten angeboten werden, verrät die neu aufgelegte Broschüre „Familienferien“, die unter www.liebliches-taubertal.de bestellt und kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Spannend: Eine Nacht bei den Wölfen verbringen

In die Welt des Adels kann man zum Beispiel im Schloss Weikersheim eintauchen und bei kurzweiligen Führungen einen Einblick in das barocke Leben am Grafenhof vor 300 Jahren gewinnen. Über 70 Tierarten – darunter Luchse, Elche, Wildschweine oder Polarfüchse – wiederum gibt es im Wildpark Bad Mergentheim zu sehen. Unvergesslich für Familien dürfte eine Nacht bei den Wölfen sein, die zu verschiedenen Terminen angeboten wird. Ein außergewöhnliches Highlight ist auch eine Trekking-Tour mit Alpakas, wie sie im Hohenloher Alpakahof in Niederstetten möglich ist. Nervenkitzel pur schließlich versprechen die Waldseilgärten und Kletterparks in der Region – etwa in Rothenburg ob der Tauber oder in Boxberg. Hier können mutige Kletterer Parcours bis in 17 Metern Höhe meistern. Die zehn besten Highlights für den Familienurlaub im „Lieblichen Taubertal“ hält auch die Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/taubertal bereit.

Indoor-Spaß im Haus auf dem Kopf

Bei schlechtem Wetter kann man im „Lieblichen Taubertal“ ebenfalls viel unternehmen. Jeden Tag geöffnet ist beispielsweise die Spielscheune in Röttingen, in der sich Kinder auf vier Ebenen austoben. Ebenso wie die liebevoll umgebaute ehemalige Scheune sorgt auch das neue „Toppels-Haus“ in Wertheim-Bettingen für Freizeitspaß. Ganz in der Nähe des Outlet-Shopping-Centers Wertheim Village steht das Gebäude auf dem Kopf und gibt Besuchern die Möglichkeit zu einer ungewöhnlichen Besichtigung.

Die schönsten Touren durch die Lüneburger Heide

Hautnah dabei sein, wenn die Lüneburger Heide allmählich ihre Farbe wechselt – vom ersten, zarten Frühlingsgrün in ihr typisches Violett. Wenn das Moor aus seiner Winterruhe erwacht und die neugeborenen Heidschnucken-Lämmer die Welt entdecken. Für Radler und Wanderer beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Mit leichtem Rückenwind und der Sonne im Gesicht. Idealer Ausgangspunkt für ausgiebige Touren ist das malerische Heidestädtchen Schneverdingen. Von dort aus geht es auf eigene Faust oder geführt durch den Naturpark. Von der Kunst-Route bis zum Familienausflug ist alles dabei.

Auf in die „schnuckeligsten“ Ecken

Zu den beliebtesten Wanderwegen gehört der Heidschnuckenweg, der Hamburg und Celle miteinander verbindet. Er verläuft durch dichte Wälder, weite Heideflächen und verschwiegene Moore. Von Schneverdingen aus kann er in unterschiedlich langen Etappen erkundet werden. Doch auch viele weitere gut ausgeschilderte Wege führen an dem Heidestädtchen vorbei. Tipp für Familien: Ein Ausflug in das Landschaftsschutzgebiet Höpen, in dem der Heideschäfer sich um seine vierbeinigen Schützlinge kümmert. Ein Abend am Schafstall mit Lagerfeuer und Musik lässt den Tag entspannt ausklingen. Wer gern mehr über Land und Leute erfahren möchte, schließt sich einer geführten Tour an, etwa durch das Pietzmoor. Die kundigen Gästeführer liefern Geschichte aus erster Hand, zum Beispiel über die stummen Wächter der Lüneburger Heide. Weitere Informationen, Tipps und Termine gibt es unter www.schneverdingen-touristik.de.

Die Heide erradeln

Der Wilseder Berg zieht Radler von nah und fern an. Mit gerade einmal 170 Metern ist er die höchste Erhebung in der Heide. Von Schneverdingen aus erreicht man ihn in Richtung Nordosten, vorbei an beschaulichen Dörfern, Wiesen, Auen und natürlich den weiten Heideflächen. Kulturfans sollten sich die „Heide-Kunst-Tour“ nicht entgehen lassen. Auf rund 54 Kilometern führt sie an 38 Außenskulpturen entlang und verbindet Museen und historische Hofanlagen. Stopps lohnen sich in den Gasthäusern, Cafés und Hofläden am Wegesrand. Dort stehen Spezialitäten wie Buchweizentorte, Lammbraten und Köstlichkeiten mit Heidehonig auf der Karte. Apropos: Wer die Heide schon jetzt einmal in ihrer ganzen leuchtenden Pracht bewundern möchte, plant noch einen Abstecher in den Heidegarten im Höpen ein. Dort blühen rund ums Jahr mehr als 150.000 Pflanzen in 180 verschiedenen Sorten – ein bundesweit einzigartiges Projekt.

Frankens Saalestück

Weingegenden sind nicht nur Regionen, in denen der köstliche Rebensaft entsteht. Weingegenden sind zudem immer auch landschaftlich außergewöhnlich reizvoll. Steile Berge, sanfte Hügel und idyllische Flusstäler laden ganzjährig zum Wandern ein. Beim Weinwandern kann man sich nach der körperlichen Aktivität mit Speisen aus der Region und vor allem mit qualitativ hochwertigen Weinen belohnen. Beste Voraussetzungen für einen genussvollen Wanderurlaub bietet beispielsweise Frankens Saalestück. Alle Informationen zur Region gibt es unter www.frankens-saalestueck.de.

Wanderurlaub im Herzen Deutschlands

Frankens Saalestück findet man im Herzen Deutschlands, es liegt zwischen dem Fränkischen Weinland und der Rhön. Die vom Saaleufer und vom Weinbau geprägte Landschaft lädt zu bequemen Wanderungen durch die Saaleauen sowie zum Genusswandern in den Weinbergen ein. Versteckte Wasserfälle, verträumte Burgen und seltene wilde Orchideen gilt es zu entdecken, Rotmilan und Rhönschaf lassen nicht nur Kinderaugen glänzen. Die Wanderungen lassen sich bestens mit einer Weinbergsführung und einer Weinverkostung verbinden. Oder man kehrt am Ende des Tages in eine der gemütlichen Heckenwirtschaften direkt beim Winzer ein.

Der Weinlehrpfad Hammelburg beispielsweise ist Teil des sogenannten Abtsweges, der auf insgesamt 84 Kilometern Länge von Fulda bis Hammelburg führt. Der Weinwanderweg in Hammelburg mit einer Gesamtlänge von 5,8 Kilometern vermittelt Wissenswertes über die enge Verbundenheit der Äbte aus Fulda mit Hammelburg sowie über die Besonderheiten des Weinbaus im fränkischen Saaletal. Über den Treppenaufgang des Franziskanerklosters in der Hammelburger Altstadt geht es zunächst zum Schloss Saaleck und danach zum Schlossweinberg. Das letzte Drittel des Weges zeigt sich sehr abwechslungsreich, vorbei an Feldern und Wiesen geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Weinwanderungen um das charmante Weindorf Ramsthal

Eine andere reizvolle Option für Wanderer sind die sogenannten St. Klausen-Weinerlebniswege im charmanten Weindorf Ramsthal. Entlang der Wanderrouten „Bacchus-Rundweg“, „Urbanus-Rundweg“ und dem „Schoppen-Rundweg“ erfahren Wein- und Wanderliebhaber mehr vom Frankenwein, der Kultur und der Natur der Weinlagen in diesem traditionellen Weinort im fränkischen Saaletal.

Im Altmühltal sollte man sich Zeit lassen

Aufsteigen, losradeln und entspannen: Touren im Naturpark Altmühltal versprechen puren Genuss, auf gut ausgebauten Strecken geht es durch die abwechslungsreiche Landschaft. Auf dem Altmühltal-Radweg kann man den Naturpark an einem Stück entdecken und dabei Natur, Kultur und Kulinarik der entspannten Urlaubsregion genießen. Broschüren und alle Informationen, auch zu Pauschalangeboten, gibt es unter www.naturpark-altmuehltal.de/radfahren oder unter Telefon 08421-9876-0.

Von Gunzenhausen bis nach Kelheim an der Donau

Die Tour auf dem 167 Kilometer langen Altmühltal-Radweg beginnt in Gunzenhausen mit seinen typisch fränkischen Fachwerkhäusern und führt dann flussabwärts bis in die alte Herzogstadt Kelheim an der Donau. Familienfreundlich eben und fernab des Straßenverkehrs folgt man den sanften Kurven der gemächlich dahinfließenden Altmühl. Der Radweg lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen – wer langsam fährt, genießt den Blick auf die eindrucksvollen Landschaften umso mehr. An der Strecke ist vieles geboten: von den sonnigen Liegewiesen des Altmühlsees bei Gunzenhausen bis hin zu den steil aufragenden Felswänden des Donaudurchbruchs bei Kelheim. Ungewöhnliche Felsformationen wie die „Zwölf Apostel“ bei Solnhofen und der Burgsteinfelsen bei Dollnstein säumen die ersten Etappen. Weiter altmühlabwärts prägen die malerischen Wacholderheiden das Landschaftsbild. Immer wieder thronen Burgen hoch über dem Tal, etwa Burg Pappenheim, die Eichstätter Willibaldsburg oder die Ritterburg Prunn bei Riedenburg. Zwischen Dietfurt und Kelheim laden die Stationen des Archäologieparks Altmühltal zu einer Reise in die Frühgeschichte ein.

Idyllische Städte und reizvolle Seitentäler

Die Strecke führt immer wieder auch durch idyllische Orte wie die Thermenstadt Treuchtlingen, die Barockstadt Eichstätt, Beilngries mit seinem südländischen Flair oder die Drei-Burgen-Stadt Riedenburg. An den Zwischenstopps wird die Radtour auch zu einer Reise zu den Spezialitäten der Genussregion. Bei Ausflügen ins Anlauter-, Schambach- oder Urdonautal kann man die ruhigen Seiten des Naturparks entdecken. Ideal für sportliche Radfahrer ist etwa der Anlautertal-Radweg. Mit der malerischen Landschaft der Jurahochebene, unberührter Natur und romantischen Burgruinen ist er außerdem eine der idyllischsten Strecken im Naturpark. Gemütlicher geht es beispielsweise auf dem Schambachtalbahn-Radweg zu, der deshalb auch für Kinder gut geeignet ist.

Das perfekte Grün im Schmallenberger Sauerland

Golfen ist längst kein Sport mehr nur für eine Elite, sondern für alle, die gern in der Natur unterwegs sein und dabei etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Das Spiel um präzisen Schwung und weite Abschläge beansprucht die Muskeln, bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Konzentration. Hubertus Schmidt, Tourismusdirektor im Schmallenberger Sauerland und selbst begeisterter Golfer, hat es oft genug erlebt: „Die Gäste sind begeistert von den beiden Golfplätzen vor Ort. Menschen aller Altersgruppen finden ihr Glück beim sportlichen Aufenthalt in der schönen Landschaft und sind beeindruckt von der 27-Loch-Panorama-Anlage in Winkhausen und der 18-Loch-Anlage in Sellinghausen, wo die Voraussetzungen ideal sind. Für Schmidt hat die Begeisterung fürs Golfen im Wesentlichen sechs Gründe:

– Wer golft, bewegt sich das ganze Jahr über bei Wind und Wetter an der frischen Luft. Eine Golfrunde mit 18 Löchern dauert rund vier Stunden und misst im Schnitt circa acht Kilometer. Dabei wird Kondition wie bei einer Halbtageswanderung aufgebaut.

– Auf dem Golfplatz werden Konzentration und Koordination gefördert. Denn nur wer sich nicht ablenken lässt und dafür sorgt, dass Kopf und Körper zusammen zu einem genauen Bewegungsablauf finden, wird mit möglichst wenigen Schlägen einlochen.

– Die Schönheit der Natur, in die viele Golfplätze eingebettet ist, sorgt für Glücksgefühle.

– Alt und jung spielen zusammen – kaum eine Ballsportart lässt sich so individuell auf die Möglichkeiten einer Person abstimmen wie Golf. So können Großeltern, Eltern und Enkel gemeinsam Bälle schlagen – ein generationenübergreifendes Erlebnis.

– Wer mag, golft je nach Lust und Laune allein gegen sein eigenes Handicap oder auch im Team – dafür gibt es viele Team-Wettbewerbe, wie etwa den Falke Golfmarathon am 3. Juni 2017 im Golfclub Schmallenberg. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

– Gemeinsam golfen heißt, einen Menschen kennenzulernen. Oder wie Wolfgang Röller, ehemaliger Chef der Dresdner Bank, es einmal formulierte: „Achtzehn Golflöcher sagen einem mehr über den Mitspieler als neunzehn gemeinsame Jahre am Schreibtisch.“

Ellwangen an der Jagst

Einfach mal raus und etwas Neues entdecken – der Frühling ist ideal für einen Kurzurlaub. Schlösser und Kirchen besichtigen, in einem Straßencafé in der milden Frühlingssonne entspannen und auf Spaziergängen die erwachende Natur begrüßen: Kultur- und Naturerlebnisse lassen sich dabei bestens miteinander verbinden. „Das schwäbische Ellwangen an der Jagst etwa bietet Urlaubern mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten und der reizvollen Natur der Schwäbischen Ostalb jede Menge Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten“, weiß Reiseexperte Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Entdeckungstour mit der Pferdedroschke

Wer durch die historische Altstadt bummelt, trifft auf beeindruckende Kirchenbauten und Bürgerhäuser – schließlich kann Ellwangen auf mehr als 1.250 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken. Das barocke Palais Adelmann, das ehemalige Jesuitenkolleg aus dem 18. Jahrhundert mit seinem reich verzierten Portal oder die romanische Basilika St. Vitus auf dem Marktplatz sind nur einige der Highlights. Eine gute Möglichkeit, die schönsten Plätze zu entdecken, ist eine Fahrt mit der Ellwanger Droschkenlinie, die jeweils ab dem 1. Mai angeboten wird: Der Kutscher weiß so manche Anekdote zu erzählen. Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Stadtführungen gibt es unter www.ellwangen.de.

Prunkvolles Schloss und farbenprächtige Kunst

Nach einem Stadtrundgang laden gemütlichen Lokale und Cafés in der Altstadt zu einer Pause ein, bevor die Entdeckungstour weiter zum fürstpröpstlichen Ellwanger Schloss gehen kann, das hoch über der Stadt thront. Die Prunkräume des Schlosses, das auf eine mittelalterliche Burg zurückgeht, beherbergen das Schlossmuseum – mit wertvollen Fayencen aus Schrezheim, kunstvollen gusseisernen Ofenplatten, Barockkrippen und historischen Puppenstuben. Ebenfalls im Museum befindet sich der prächtige Thronsaal, den sich König Friedrich I. von Württemberg einrichten ließ. Interessante Exponate erwarten Museumsliebhaber auch im Sieger-Köder-Museum. Die farbenprächtigen ausdrucksstarken Werke des gleichnamigen Künstlerpfarrers erinnern an Marc Chagall. Einige Glasfenster und Gemälde Köders schmücken zudem die Ellwanger Kirchen – etwa die Heilig-Geist-Kirche.