Wein-Kultur-Festival lockt im Mai mit vielen Veranstaltungen nach Württemberg

Unterhaltsame Weinerlebnisführungen, abwechslungsreiche Radtouren durch die Weinberge, gemütliche Weinfeste, Kellerführungen mit Blick hinter die Kulissen oder rollende Weinproben mit dem Oldtimerbus: Im Weinland Württemberg ist der Wonnemonat Mai der Erlebnismonat schlechthin. Mit mehr als 120 genussvollen Veranstaltungen rund um den Rebensaft gibt das Württemberger Wein-Kultur-Festival Gästen ausreichend Gelegenheit, Deutschlands Rotweinregion Nummer eins zu erleben und zu „erschmecken“.

Wein-Kultur-Festival bis zum 31. Mai 2017

Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren die vielen Festivalveranstaltungen ein Publikumsmagnet. Auch diesmal stehen neben zahlreichen Weinfesten wieder die beliebten Weinerlebnisführungen auf dem Programm. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Pferdeplanwagen – eine Verkostung zwischen den Reben gehört immer mit dazu. Zu einer Erlebnisführung kann aber auch gehören, dass man unter fachkundiger Anleitung eines Kellermeisters die Kunst der Weinkomposition erlernt und seinen persönlichen Lieblings-Cuvée kreiert. Oder dass man an einer sensorischen Weinverkostung im Lichtraum teilnimmt und dabei erfährt, wie die Lichtverhältnisse den Weingeschmack beeinflussen. Für Kulturliebhaber gibt es literarische Weinspaziergänge mit Texten von und über Friedrich Schiller, Theodor Heuss oder Friedrich Hölderlin. Das Wein-Kultur-Festival dauert bis zum 31. Mai, alle Informationen gibt es unter www.wein-kultur-festival.de.

„Tag der offenen Weingüter“ am 29. und 30. April 2017

Neu ist in diesem Jahr, dass das Festival bereits am 29. und 30. April mit dem „Tag der offenen Weingüter“ startet. 20 Weingüter im gesamten Anbaugebiet öffnen ihre Türen für einen Blick hinter die Kulissen und für Gespräche mit den Weinmachern. Gäste können an Weinbergrundfahrten, Raritäten-Weinproben, Keller- und Betriebsführungen teilnehmen und sich bei Live-Musik Weine und Leckereien aus der württembergischen Küche schmecken lassen. Mit den Lauffenern Literaturtagen vom 25. bis 28. Mai steht 2017 im Übrigen ein weiteres Highlight in der Region an. Unter dem Motto „Vom Reisen, von anderen Kulturen, dem Fremden und der Neugier“ werden Autorenlesungen und ein Hörabend geboten.

Genusswandern

Es müssen nicht immer die Alpen, der Harz oder das Elbsandsteingebirge sein, auch das „platte Land“ im Norden ist wie zum Wandern geschaffen. Mit sanften Hügeln, saftig-grünen Feldern, verwunschenen Mooren und ausgedehnten Wäldern stellt die flach-weite norddeutsche Landschaft zwischen Hamburg, Bremen und Hannover eine echte Alternative zu den klassischen Mittelgebirgs-Wanderregionen dar.

Wanderlust auf dem platten Land

Kräftezehrende Touren müssen Wanderer beispielsweise im Landkreis Rotenburg (Wümme) im Reiseland Niedersachsen nicht befürchten. Denn auf den „Nordpfaden“ lässt sich die abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft ganz ohne steile Auf- und Abstiege in aller Ruhe erkunden. Wer sich leise verhält, begegnet unterwegs nicht selten Rehen und Dammhirschen und mit etwas Glück sogar buntschillernden Eisvögeln, Gebirgsstelzen oder Prachtlibellen. Ein Verlaufen ist dabei fast unmöglich, denn alle Rundwanderwege sind bestens ausgeschildert und entsprechen den Qualitätskriterien „Wanderbares Deutschland“.

Vier Nordpfade tragen sogar die Auszeichnung „Qualitätsweg Traumtour“ vom Deutschen Wanderverband. Wie etwa der gut 13 Kilometer lange Rundkurs „Hölzerbruch-Malse“, der sich durch stille Wälder und Bachniederungen zieht. Auf dem „Ostetal“ geht es durch eine unberührte Flusslandschaft, die den Wanderer verzaubert. Steilhänge, Ufergehölze, Feuchtwiesen und dichte Auwälder – ein Paradies für Pflanzen, Tiere und Wanderer. „Kempowskis Idylle“ lädt dazu ein, Moore, Großsteingräber und den Heimatort des Schriftstellers Walter Kempowski zu erkunden. Im „Kuhbach-Oste“ wiederum erlebt man auf knapp zehn Kilometern die Schönheit verschlungener Flusstäler. Mehr Anregungen und Tipps für alle 24 Nordpfade, die zwischen 5 und 32 Kilometern lang sind, gibt es unter www.nordpfade.de.

Mehrtageswanderung von der Wümme ins Moor

Auf dem 32 Kilometer langen Nordpfad „Wümmenniederung“ kann man die besondere Flusslandschaft der Wümme mit ihren Wiesen, Auen und bewaldeten Dünenzügen entdecken. Grandiose Weitblicke, spannende Kunstobjekte am Weg, der idyllische Ort Hellwege und das Kleinstadtflair von Rotenburg (Wümme) lassen den Alltag vergessen. Über naturnahe Feld-, Wiesen- und Waldwege schließen sich die Nordpfade „Rotenburger Wasserreich“, „Federlohmühlen“ und „Dör´t Moor“ an. So kann man bequem rund 100 Kilometer in schönster Natur ohne größere Steigungen wandern. Dabei geht es durch das Große und Weiße Moor, eines der am besten erhaltenden Hochmoore Niedersachsens. Die Wanderer passieren einen urwaldähnlichen Moorbirkenwald mit wassergefüllten Senken, Farnen, Woll- und Pfeifengras und streifen malerisch gelegene Moorseen.

Wandern im Münsterland

Wandern im Münsterland: Die geschichtsträchtige, landschaftlich reizvolle Region wird im Westen von der holländischen Grenze, im Nordosten vom Teutoburger Wald und im Süden vom Lippetal begrenzt. Im Münsterland wandert man entlang alter Alleen über sanfte Hügel, grüne Wiesen und durch malerische Dörfer. Zentrum der Region ist die alte Universitätsstadt Münster, alle Wanderrouten sind von dort aus schnell erreicht – wie etwa auch der Baumberger Ludgerusweg.

30 Kilometer langer Hauptweg

Hier kann man auf den Spuren des heiligen Ludgerus wandern und zugleich die Orte, die mit ihm und dem katholischen Münsterland verbunden sind, kennenlernen. Die Kulturlandschaft der Baumberge macht jede Wanderung zum Erlebnis. Der Hauptweg des Baumberger Ludgerusweges ist rund 30 Kilometer lang und führt vom sogenannten Mordkreuz in Tilbeck durch die Baumberge, vorbei an Havixbeck nach Billerbeck über Gerleve nach Coesfeld. Neben den Sehenswürdigkeiten auf dem Hauptweg hat die Region auch viel Attraktives auf den Zugangswegen zu bieten. Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat die Strecke 2015 als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Alle Informationen mit der Möglichkeit des Downloads von GPS-Tracks gibt es unter www.baumberge-touristik.de.

Die Geschichte des Baumberger Ludgerusweges

Der heilige Ludgerus aus Utrecht baute 793 in Münster das erste Kloster. Dank seines friedvollen Engagements im Münsterland wurde er 805 vom Kölner Erzbischof Hildebold zum ersten Bischof von Münster geweiht. Den münsterländischen Ansiedlungen Coesfeld und Billerbeck fühlte sich Ludger besonders verbunden. Der Legende nach feierte er am 25. März 809 zunächst die Frühmesse in Coesfeld. Schon von schwerer Krankheit gezeichnet machte er sich auf den Weg nach Billerbeck. Oberhalb der heutigen Benediktinerabtei Gerleve legte er eine Rast ein, um von dort noch einmal den Blick auf das Münsterland zu genießen. Mit letzter Kraft erreichte er Billerbeck, wo der Missionar am Morgen des nachfolgenden Tages starb. Die Erinnerung an ihn hält auch den Baumberger Ludgerusweg wach.

Das Ellwanger Seenland entdecken

Orrotsee, Bucher-Stausee oder Fischbachsee: Malerisch eingebettet in die hügeligen Ausläufer der schwäbischen Ostalb liegen die vielen Gewässer des Ellwanger Seenlandes und laden zu entspannten Naturerlebnissen ein. Im Frühling lässt sich das Seenland besonders gut mit dem Fahrrad erkunden. Als Ausgangsort für kurzweilige Touren bietet sich beispielsweise das schmucke Ellwangen an der Jagst an. Zum Radlerfeierabend kann man die malerische Altstadt mit ihren gemütlichen Lokalen genießen und bei einem Stadtspaziergang Bau- und Kunstschätze entdecken – etwa die spätromanische Basilika St. Vitus oder das fürstpröpstliche Schloss.

Von Ellwangen aus zum Limestor radeln

Zu den schönsten Radwegen, die von dem über 1.250 Jahre alten Städtchen in das Umland der schwäbischen Ostalb führen, gehören der Vier-Sterne-Kocher-Jagst-Radweg, auf dem man am Bucher-Stausee vorbei bis nach Aalen radeln kann sowie der Limes-Rad-Rundweg. Letzterer ein Leckerbissen für alle, die sich für römische Geschichte interessieren. Die 42 Kilometer lange Strecke führt unter anderem zum Dalkinger Limestor, dem Halheimer Römerkastell sowie den Limesmauerresten in Pfahlheim, bevor es durch das idyllische Berg- und Seenland nördlich des Limes wieder zurück nach Ellwangen geht. Eine Erlebnistour für Genussfahrer ist der sogenannte Grüne Pfad, der sich auf 90 Kilometern Länge durch das Ellwanger Seenland schlängelt. Wer nicht die ganze Strecke fahren will, findet mehrere Abkürzungsmöglichkeiten. Ausführliche Tourenbeschreibungen sowie Radkarten als pdf-Datei zum Herunterladen gibt es unter www.ellwangen.de.

Die längste Bank der Welt

Auf dem Grünen Pfad geht es durch schattige Wälder zu vielen Seen und Weihern wie etwa dem Haselbach-Stausee oder dem Muckenweiher. Am Uferrand kann man die Picknickdecke ausbreiten und an warmen Tagen die Füße im Wasser kühlen. Im Häslewald stehen noch einige der 1864 gepflanzten Mammutbäume und die vermutlich längste Bank der Welt. Sie wurde aus einem Douglasienstamm herausgeschnitten und ist mehr als 30 Meter lang. Zu Stippvisiten laden die barocke Wallfahrtskirche Schönenberg, das romantische Deutschorden Wasserschlösschen in Unterschneidheim oder der Limesturm bei Mönchsroth ein. Familien mit Kindern können einen Zwischenhalt im Damwildgehege bei Wört einplanen. Gemütliche Gastwirtschaften verwöhnen an der Strecke mit regionalen Spezialitäten, Biolandbetriebe und andere Bauernhöfe am Weg vermarkten oftmals direkt ihre Produkte.

Familienurlaub im Bayerischen Wald

Eine kleine Auszeit in reizvoller Umgebung ist die beste Gelegenheit, um den Akku aufzuladen und neue Kraft für den Alltag zu tanken. Viele attraktive Ziele befinden sich quasi direkt vor der Haustür. Im Bayerischen Wald etwa kann man die prachtvolle Natur in all ihren Farben und Facetten sowie Licht und gute Luft genießen. Die Region mit ihrer intakten Pflanzen- und Tierwelt ist Deutschlands ältester Nationalpark und bildet zusammen mit Tschechiens Nationalpark Šumava eines der größten Schutzgebiete Europas. „Viele Hotels im Bayerischen Wald haben sich mit ihren Angeboten speziell auf Familien mit Kindern eingestellt“, weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Die unberührte Wildnis einerseits und der Komfort und die vielen Freizeit- und Sportangebote andererseits würden die Erwachsenen ebenso ansprechen wie ihre Sprösslinge.

Ursprüngliche Natur und moderner Hotelkomfort

Im „Familotel Landhaus zur Ohe“ in Schönberg bei Grafenau etwa trifft ursprüngliche Natur auf den Komfort eines modernen Familienhotels, man erlebt Bauernhof- und Hotelatmosphäre in einem und das auf 140.000 Quadratmetern. Die Besitzer Stefanie und Christian Burger und ihr Team sorgen für eine persönliche und ungezwungene Hotelatmosphäre. Auf dem verkehrsfreien Hotelgelände können sich Kinder frei bewegen, lernen schnell andere Kinder kennen und sind auf diese Weise gut beschäftigt – zum Beispiel in der Natur-Kinderbetreuung mit Lausbubenfischen und Waldzeit. Die Eltern können in dieser Zeit selbst entspannen, etwa im lauschigen Garten, bei Wellness und Kosmetik, beim Wandern oder einer langsamen Reitstunde für Wiedereinsteiger. Abends lockt dann nach dem Einschlafen der Kinder noch ein romantisches Candle-Light-Dinner für die Eltern. Alle Informationen zu dem Haus mit 36 Zimmern und Appartements gibt es unter www.landhaus-zur-ohe.de/special.

Spielarena und Freizeit-Westernreitstall

Erweitert wird das Angebot auf dem großzügigen Hotelgelände nun um ein XXL-Spielhaus. Hier haben die Kleinen Spaß auf vier Ebenen und 700 Quadratmetern, in der Kletteranlage, im Toberaum mit Theaterbühne oder in der Miniturnhalle – und das bei jedem Wetter. Im Freizeit-Western-Reitstall mit insgesamt 14 Pferden und Ponys lernen Kinder in der Reithalle den Umgang mit den Vierbeinern, angeboten werden Pakete wie „Kleiner Onkel“ oder die „Cowgirlwoche für Anfänger“. Eine Besonderheit ist das Konzept des „Natural Horsemanship“: Vertrauen, Respekt und ein spielerischer Umgang mit den Tieren stehen dabei im Zentrum.

Untere Odertal im Winter für Aktivurlauber ideal

Wer im Herbst oder Winter am frühen Morgen zu einer Wanderung in den Nationalpark Unteres Odertal im Nordosten Brandenburgs aufbricht, wird von weißen Nebelschleiern über den Wiesen empfangen. Schemenhaft und mystisch ragen die Bäume in den feuchtkalten Morgenhimmel, Tautropfen glitzern an den Ästen, erste Vogelstimmen erklingen in der watteweichen Stille. Dann steigt die Sonne empor und taucht die verwunschene Flussaue in ein leuchtend oranges Licht. Der Frühnebel verzieht sich – und in der klaren Luft zeigen sich unzählige Wasser-, Wat- und Zugvögel, die hier rasten oder überwintern. Am Oderlauf zwischen Berlin und Stettin liegt Deutschlands einziger Flussauen-Nationalpark mit einer einmaligen Artenvielfalt. Das flache grüne Flusstal wird von hügeligen Waldgebieten und steilen Hängen gesäumt. Es bietet Aktivurlaubern und Naturfreunden viel Abwechslung fürs Auge und für den Entdeckersinn. Unter www.unteres-odertal.de gibt es alle wichtigen Informationen zur Region.

Hochwasser im Auenwald

In der Nationalparkstadt Schwedt beginnt und endet beispielsweise ein schöner Rundweg über 16 Kilometer, der sich zum Wandern wie auch zum Radfahren eignet. Er führt auf den Spuren von Bibern ins Poldersystem, welches das winterliche Hochwasser leitet. Mehr als ein halbes Jahr kann das Wasser dann in den Auen stehen. Und wenn das Odertal im Winter in Schnee und Eis versinkt, wirkt es vollends verzaubert. Diese Landschaft ist ein Paradies für große Scharen von Kranichen, Seeadlern, Singschwänen oder Saat- und Blessgänsen. Weit überblicken lässt sie sich zum Beispiel auf einer sieben Kilometer kurzen Wanderung, die auf dem Deich von Schwedt nach Criewen zum Nationalparkhaus führt. Zurück geht es dann bequem und warm mit einem Bus der Nationalparklinie.

Entspannung in der Salzgrotte

„Nach einer Wanderung oder Radtour durch die Natur tut eine kulinarische Einkehr in den gemütlichen Gaststätten in Schwedt gut“, rät Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Nicht nur bei schlechtem Wetter ist zudem ein Besuch in der Salzgrotte in Schwedt empfehlenswert: Für Körper, Geist und Seele ist die salzhaltige Luft so erholsam wie ein Winterurlaub an der Ostsee.

Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte

Festlich geschmückte Fachwerkhäuser, Budenzauber und der Duft nach Lebkuchen und Glühwein: In der Adventszeit verzaubern mehr als 100 Städte an der Deutschen Fachwerkstraße von der Elbe über die Oberlausitz bis zum Bodensee ihre Besucher mit stimmungsvollen Weihnachtsmärkten. Angeboten werden regionale Spezialitäten, zu sehen gibt es Weihnachtsbräuche und ein buntes Veranstaltungsprogramm. Informationen zu allen Städten gibt es unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de. Die Faszination abendlichen Lichterglanzes inmitten der Kulisse prächtiger Fachwerkhäuser kann man zum Beispiel hier genießen:

– Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt: Mit über 200 Marktständen und mehr als 500 Programmpunkten ist er einer der größten und erlebnisreichsten Weihnachtsmärkte in der Region. Künstler aus ganz Europa sorgen auf vier Bühnen für ein täglich wechselndes Kultur- und Unterhaltungsprogramm. Handwerker wie Zinngießer, Schmied oder Korbflechter zeigen traditionelle Handwerkskunst aus längst vergessener Zeit. Der Markt ist geöffnet vom 22. November bis zum 22. Dezember.

– Gengenbacher Weihnachtsmarkt: Feines Kunsthandwerk, lokale Spezialitäten und viele Kleinigkeiten zum Verschenken werden angeboten. Ein Besuchermagnet ist der Gengenbacher Adventskalender. Vom 30. November bis zum 23. Dezember verzaubern 24 fantastische Motive die klassizistische Fassade des Rathauses, darunter Bilder von Andy Warhol. Der Weihnachtsmarkt ist vom 26. November bis zum 23. Dezember geöffnet.

– Weihnachtsmarkt in Celle: In der Altstadt erwarten Besucher eine 14 Meter hohe Weihnachtspyramide, liebevoll geschmückte Stände mit weihnachtlichen Köstlichkeiten und dekorativen Weihnachtsartikeln. Tipps: Auf der Stechbahn im Weihnachtswäldchen entführt eine Märchenerzählerin in eine andere Welt. Am 3. und 17. Dezember lädt die „Weihnachtsfrau“ zu einer Stadtführung ein. In Celle ist der Weihnachtsmarkt geöffnet vom 24. November bis zum 27. Dezember.

– Erbacher Schlossweihnacht: Einer der größten Weihnachtsbäume Deutschlands und ein besonderes Ambiente – darauf kann man sich in der Residenzstadt im Odenwald freuen. Residenzschloss, historischer Bergfried, Stadtkirche und malerisches Fachwerk vermitteln mit den bunt geschmückten Ständen und dem Lichtermeer einen stimmungsvollen Eindruck. An den Adventswochenenden locken zudem Sonderführungen im Residenzschloss. Die Erbacher Schlossweihnacht ist geöffnet an allen vier Adventswochenenden.

– Herrnhuter Weihnachtsmarkt: Der traditionelle Markt findet am 26. November statt, er gehört zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten in der sächsischen Region. An rund 120 Ständen finden sich vor allem kunsthandwerkliche Waren und Naturprodukte sowie vielfältige kulinarische Angebote.

Badisches Landesmuseum zeigt hochkarätige Ausstellung zu Ramses II.

Mit dem Beinamen „der Große“ ging Ramses II. in die Geschichte des alten Ägypten ein. Das Badische Landesmuseum Karlsruhe widmet dem bedeutenden Pharao eine große kulturhistorische Sonderausstellung – die erste umfassende Schau nach der bislang einzigen Ramses-Ausstellung in Paris vor 40 Jahren. Vom 17. Dezember 2016 bis zum 18. Juni 2017 erwarten die Besucher rund 250 Exponate aus Museen aus aller Welt. Informationen zur Ausstellung sowie zu Sehenswürdigkeiten gibt es unter www.karlsruhe-tourismus.de.

Virtueller Ramses

Zu den Ausstellungs-Highlights gehört die erstmalige virtuelle Rekonstruktion der von Ramses II. neu erbauten Hauptstadt Pi-Ramesse. Eigens für die Ausstellung wurde eine Entdecker-Lounge gestaltet, in der man mehr über die Geschichte der faszinierenden Mumie des Pharaos erfährt. Zu sehen sind Modelle und überdimensionale Rauminszenierungen von den monumentalen Tempelanlagen in Abu Simbel, dem Totentempel in Theben sowie kolossale Königsbildnisse des Herrschers. Damit zeichnet die Ausstellung ein Gesamtbild der wohl mächtigsten Persönlichkeit des alten Ägypten: Ramses der Große als Pharao, Militärstratege, Diplomat, Bauherr und Gott. Einzigartige Schriftdokumente und kostbare Gastgeschenke des Pharaos zeugen von dem engen Austausch Ägyptens mit den Nachbarstaaten, Statuen und Alltagsdarstellungen erlauben zudem einen Einblick in das damalige Gesellschaftssystem.

Stadtrundgang durch das „ägyptische“ Karlsruhe

Neben der Sonderausstellung lädt ein Stadtrundgang zur Erlebnisreise durch das „ägyptische Karlsruhe“ ein. Schon das Wahrzeichen der Fächerstadt ist ägyptisch geprägt: eine rund sieben Meter hohe Pyramide aus rotem Sandstein auf dem Marktplatz, die die Gruft des Stadtgründers, Markgraf Karl Wilhelm, bedeckt. Die Spurensuche ägyptischer Bauwerke führt vorbei an Karlsruher Sehenswürdigkeiten wie dem Botanischen Garten mit den vier originalgetreuen Sphingen von Friedrich Weinbrenner, dem acht Meter hohen Verfassungs-Obelisken am Rondellplatz oder Gebäuden wie dem Zippelius-Wohnblock mit ägyptischen Motiven.

Weihnachtszeit in Wolfsburg

Auch zur Adventszeit macht Wolfsburg seinem Ruf als Autostadt alle Ehre: Wohl einmalig dürften beispielsweise die historischen T1-Bullis sein, die hier zu Marktständen umfunktioniert wurden und dem Weihnachtsmarkt ein ganz besonderes Flair verleihen. Mitten in der Fußgängerzone laden sie vom 21. November bis 29. Dezember mit einem breiten Angebot von Handwerk über Geschenke bis Speisen und Getränke zum Bummeln, Stöbern und Probieren ein. Drei Kinderkarussells, ein großes Glasdach als Wetterschutz, ein beheiztes Alpendörfchen mit Kaminbar und Almhütte, ein heimeliger Winterwald mit über 200 echten Tannen, eine tägliche Licht-Show, ein buntes Bühnenprogramm und kostenfreie Kinderbetreuung machen den Besuch für die ganze Familie zum Erlebnis. Anregungen und Insidertipps für den Besuch in Wolfsburg gibt es auf dem Blog Aboutcities.de, einem gemeinsamen Reiseportal von 17 niedersächsischen Städten.

Winterinszenierung in der Autostadt

Traditionell wird die ganze Stadt in der Vorweihnachtszeit von einem überdimensionalen Adventskranz überragt: Die vier Türme der VW-Werks werden einer nach dem anderen an den Adventssonntagen rot beleuchtet. Ihnen zu Füßen lädt die Autostadt mit einer fulminanten Winterinszenierung ein: Die Park- und Lagunenlandschaft verwandelt sich in eine festliche Winterwelt. Hier locken beispielsweise eine große Eislaufbahn und tägliche Eistanzaufführungen, eine Schneespielfläche mit Rodelhang, ein stimmungsvoller Wintermarkt, spezielle Kinderaktionen, „Hüttenzauber“ und zahlreiche Buden mit Leckereien und Geschenkideen.

Designer Outlet in der Innenstadt

Für die Weihnachtseinkäufe, erlesene Geschenke und besondere Überraschungen sind die designer outlets Wolfsburg eine überregional bekannte und beliebte Adresse: Dieses erste innerstädtische Outlet-Center Deutschlands wartet direkt neben dem Bahnhof und den festlich geschmückten Einkaufsstraßen mit über 75 Trendshops auf. Tür an Tür bieten sie Mode und Accessoires, Kosmetik und kulinarische Spezialitäten von internationalen Marken zu günstigen Preisen.

Romantische Atmosphäre und Kunsthandwerk auf dem Görlitzer Christkindelmarkt

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, beginnt in der Europastadt Görlitz an der Neiße die wohl gemütlichste Zeit des Jahres: Der Winter lässt die prächtigen Handelshäuser der Renaissance und des Barock wie verzaubert wirken. Die schlesische Traditionsküche verwöhnt den Gaumen und alles geht spürbar entspannter zu. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Advent: Vom 2. bis zum 18. Dezember 2016 öffnet täglich der Schlesische Christkindelmarkt seine Pforten für die Besucher.

Regionale Spezialitäten probieren

Im Winter erleben die Besucher die historische Stadt von ihrer besinnlichen Seite. Bei einer Laternenführung verrät der Nachtwächter so manches Geheimnis. Anschließend können die Gäste der Neißestadt sich bei einem Glühwein in einem der historischen Gewölbekeller aufwärmen. Frische Kräfte spendet an kalten Tagen auch die traditionelle Schlesische Küche in Görlitz und der polnischen Schwesterstadt Zgorzelec. Spezialitäten wie das „Schlesische Himmelreich“, das Kassler mit Backobst und Klößen kombiniert, oder die süßen „Mohnpiele“, feine Mohnküchlein mit Eierlikör, sollte man in jedem Fall kosten. Und auch die schlesische Weihnachtsbratwurst nach altem Rezept wird in diesen Wochen wieder zubereitet. Sie ist speziell gewürzt, wobei ein Hauch Zitrone das besondere Geschmackserlebnis ausmacht.

Eislaufbahn mitten in der Stadt

Kunsthandwerker und Händler bieten in der Stadt, dem Weihnachtshaus und natürlich auf dem Christkindelmarkt zudem schöne Mitbringsel an – ob handgefertigte Pyramiden, Herrnhuter Sterne oder Räuchermännchen. Kinder können sich auf einen Bastelwagen, ein weihnachtliches Postamt und ein Geschichten- und Lesezelt freuen. Eine weitere Winterattraktion erwartet die Besucher auf dem Obermarkt: Dort wird es erstmals vom 25. November 2016 bis 8. Januar 2017 eine Eislaufbahn geben. Noch ein Tipp für Familien: Der deutsch-polnische Tierpark überrascht in der Weihnachtszeit mit liebevollen Angeboten wie einer Bescherung der Tiere. Mehr Infos unter www.goerlitz.de und www.schlesischer-christkindelmarkt-goerlitz.de