Liebliches Taubertal

Im Wildpark Wölfe und Hirsche beobachten, im Freizeitbad rasant die Rutsche herunterrasen oder im Klettergarten die eigene Geschicklichkeit testen: Langeweile kommt beim Familienurlaub in der Ferienlandschaft Liebliches Taubertal bestimmt nicht auf. Die fränkische Region, die sich von Rothenburg ob der Tauber im Süden bis Freudenberg am Main im Norden erstreckt, beeindruckt mit einer abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft. Burgen, Schlösser, Klöster und Museen lassen sich bei Führungen erkunden, Freibäder und Seen sorgen für ausgelassenen Wasserspaß, dazu kommen Abenteuerspielplätze und andere spannende Freizeiteinrichtungen. Was man im Taubertal unternehmen kann und welche speziellen Familien-Arrangements zum Übernachten angeboten werden, verrät die neu aufgelegte Broschüre „Familienferien“, die unter www.liebliches-taubertal.de bestellt und kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Spannend: Eine Nacht bei den Wölfen verbringen

In die Welt des Adels kann man zum Beispiel im Schloss Weikersheim eintauchen und bei kurzweiligen Führungen einen Einblick in das barocke Leben am Grafenhof vor 300 Jahren gewinnen. Über 70 Tierarten – darunter Luchse, Elche, Wildschweine oder Polarfüchse – wiederum gibt es im Wildpark Bad Mergentheim zu sehen. Unvergesslich für Familien dürfte eine Nacht bei den Wölfen sein, die zu verschiedenen Terminen angeboten wird. Ein außergewöhnliches Highlight ist auch eine Trekking-Tour mit Alpakas, wie sie im Hohenloher Alpakahof in Niederstetten möglich ist. Nervenkitzel pur schließlich versprechen die Waldseilgärten und Kletterparks in der Region – etwa in Rothenburg ob der Tauber oder in Boxberg. Hier können mutige Kletterer Parcours bis in 17 Metern Höhe meistern. Die zehn besten Highlights für den Familienurlaub im „Lieblichen Taubertal“ hält auch die Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/taubertal bereit.

Indoor-Spaß im Haus auf dem Kopf

Bei schlechtem Wetter kann man im „Lieblichen Taubertal“ ebenfalls viel unternehmen. Jeden Tag geöffnet ist beispielsweise die Spielscheune in Röttingen, in der sich Kinder auf vier Ebenen austoben. Ebenso wie die liebevoll umgebaute ehemalige Scheune sorgt auch das neue „Toppels-Haus“ in Wertheim-Bettingen für Freizeitspaß. Ganz in der Nähe des Outlet-Shopping-Centers Wertheim Village steht das Gebäude auf dem Kopf und gibt Besuchern die Möglichkeit zu einer ungewöhnlichen Besichtigung.

Die schönsten Touren durch die Lüneburger Heide

Hautnah dabei sein, wenn die Lüneburger Heide allmählich ihre Farbe wechselt – vom ersten, zarten Frühlingsgrün in ihr typisches Violett. Wenn das Moor aus seiner Winterruhe erwacht und die neugeborenen Heidschnucken-Lämmer die Welt entdecken. Für Radler und Wanderer beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Mit leichtem Rückenwind und der Sonne im Gesicht. Idealer Ausgangspunkt für ausgiebige Touren ist das malerische Heidestädtchen Schneverdingen. Von dort aus geht es auf eigene Faust oder geführt durch den Naturpark. Von der Kunst-Route bis zum Familienausflug ist alles dabei.

Auf in die „schnuckeligsten“ Ecken

Zu den beliebtesten Wanderwegen gehört der Heidschnuckenweg, der Hamburg und Celle miteinander verbindet. Er verläuft durch dichte Wälder, weite Heideflächen und verschwiegene Moore. Von Schneverdingen aus kann er in unterschiedlich langen Etappen erkundet werden. Doch auch viele weitere gut ausgeschilderte Wege führen an dem Heidestädtchen vorbei. Tipp für Familien: Ein Ausflug in das Landschaftsschutzgebiet Höpen, in dem der Heideschäfer sich um seine vierbeinigen Schützlinge kümmert. Ein Abend am Schafstall mit Lagerfeuer und Musik lässt den Tag entspannt ausklingen. Wer gern mehr über Land und Leute erfahren möchte, schließt sich einer geführten Tour an, etwa durch das Pietzmoor. Die kundigen Gästeführer liefern Geschichte aus erster Hand, zum Beispiel über die stummen Wächter der Lüneburger Heide. Weitere Informationen, Tipps und Termine gibt es unter www.schneverdingen-touristik.de.

Die Heide erradeln

Der Wilseder Berg zieht Radler von nah und fern an. Mit gerade einmal 170 Metern ist er die höchste Erhebung in der Heide. Von Schneverdingen aus erreicht man ihn in Richtung Nordosten, vorbei an beschaulichen Dörfern, Wiesen, Auen und natürlich den weiten Heideflächen. Kulturfans sollten sich die „Heide-Kunst-Tour“ nicht entgehen lassen. Auf rund 54 Kilometern führt sie an 38 Außenskulpturen entlang und verbindet Museen und historische Hofanlagen. Stopps lohnen sich in den Gasthäusern, Cafés und Hofläden am Wegesrand. Dort stehen Spezialitäten wie Buchweizentorte, Lammbraten und Köstlichkeiten mit Heidehonig auf der Karte. Apropos: Wer die Heide schon jetzt einmal in ihrer ganzen leuchtenden Pracht bewundern möchte, plant noch einen Abstecher in den Heidegarten im Höpen ein. Dort blühen rund ums Jahr mehr als 150.000 Pflanzen in 180 verschiedenen Sorten – ein bundesweit einzigartiges Projekt.

Frankens Saalestück

Weingegenden sind nicht nur Regionen, in denen der köstliche Rebensaft entsteht. Weingegenden sind zudem immer auch landschaftlich außergewöhnlich reizvoll. Steile Berge, sanfte Hügel und idyllische Flusstäler laden ganzjährig zum Wandern ein. Beim Weinwandern kann man sich nach der körperlichen Aktivität mit Speisen aus der Region und vor allem mit qualitativ hochwertigen Weinen belohnen. Beste Voraussetzungen für einen genussvollen Wanderurlaub bietet beispielsweise Frankens Saalestück. Alle Informationen zur Region gibt es unter www.frankens-saalestueck.de.

Wanderurlaub im Herzen Deutschlands

Frankens Saalestück findet man im Herzen Deutschlands, es liegt zwischen dem Fränkischen Weinland und der Rhön. Die vom Saaleufer und vom Weinbau geprägte Landschaft lädt zu bequemen Wanderungen durch die Saaleauen sowie zum Genusswandern in den Weinbergen ein. Versteckte Wasserfälle, verträumte Burgen und seltene wilde Orchideen gilt es zu entdecken, Rotmilan und Rhönschaf lassen nicht nur Kinderaugen glänzen. Die Wanderungen lassen sich bestens mit einer Weinbergsführung und einer Weinverkostung verbinden. Oder man kehrt am Ende des Tages in eine der gemütlichen Heckenwirtschaften direkt beim Winzer ein.

Der Weinlehrpfad Hammelburg beispielsweise ist Teil des sogenannten Abtsweges, der auf insgesamt 84 Kilometern Länge von Fulda bis Hammelburg führt. Der Weinwanderweg in Hammelburg mit einer Gesamtlänge von 5,8 Kilometern vermittelt Wissenswertes über die enge Verbundenheit der Äbte aus Fulda mit Hammelburg sowie über die Besonderheiten des Weinbaus im fränkischen Saaletal. Über den Treppenaufgang des Franziskanerklosters in der Hammelburger Altstadt geht es zunächst zum Schloss Saaleck und danach zum Schlossweinberg. Das letzte Drittel des Weges zeigt sich sehr abwechslungsreich, vorbei an Feldern und Wiesen geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Weinwanderungen um das charmante Weindorf Ramsthal

Eine andere reizvolle Option für Wanderer sind die sogenannten St. Klausen-Weinerlebniswege im charmanten Weindorf Ramsthal. Entlang der Wanderrouten „Bacchus-Rundweg“, „Urbanus-Rundweg“ und dem „Schoppen-Rundweg“ erfahren Wein- und Wanderliebhaber mehr vom Frankenwein, der Kultur und der Natur der Weinlagen in diesem traditionellen Weinort im fränkischen Saaletal.

Im Altmühltal sollte man sich Zeit lassen

Aufsteigen, losradeln und entspannen: Touren im Naturpark Altmühltal versprechen puren Genuss, auf gut ausgebauten Strecken geht es durch die abwechslungsreiche Landschaft. Auf dem Altmühltal-Radweg kann man den Naturpark an einem Stück entdecken und dabei Natur, Kultur und Kulinarik der entspannten Urlaubsregion genießen. Broschüren und alle Informationen, auch zu Pauschalangeboten, gibt es unter www.naturpark-altmuehltal.de/radfahren oder unter Telefon 08421-9876-0.

Von Gunzenhausen bis nach Kelheim an der Donau

Die Tour auf dem 167 Kilometer langen Altmühltal-Radweg beginnt in Gunzenhausen mit seinen typisch fränkischen Fachwerkhäusern und führt dann flussabwärts bis in die alte Herzogstadt Kelheim an der Donau. Familienfreundlich eben und fernab des Straßenverkehrs folgt man den sanften Kurven der gemächlich dahinfließenden Altmühl. Der Radweg lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen – wer langsam fährt, genießt den Blick auf die eindrucksvollen Landschaften umso mehr. An der Strecke ist vieles geboten: von den sonnigen Liegewiesen des Altmühlsees bei Gunzenhausen bis hin zu den steil aufragenden Felswänden des Donaudurchbruchs bei Kelheim. Ungewöhnliche Felsformationen wie die „Zwölf Apostel“ bei Solnhofen und der Burgsteinfelsen bei Dollnstein säumen die ersten Etappen. Weiter altmühlabwärts prägen die malerischen Wacholderheiden das Landschaftsbild. Immer wieder thronen Burgen hoch über dem Tal, etwa Burg Pappenheim, die Eichstätter Willibaldsburg oder die Ritterburg Prunn bei Riedenburg. Zwischen Dietfurt und Kelheim laden die Stationen des Archäologieparks Altmühltal zu einer Reise in die Frühgeschichte ein.

Idyllische Städte und reizvolle Seitentäler

Die Strecke führt immer wieder auch durch idyllische Orte wie die Thermenstadt Treuchtlingen, die Barockstadt Eichstätt, Beilngries mit seinem südländischen Flair oder die Drei-Burgen-Stadt Riedenburg. An den Zwischenstopps wird die Radtour auch zu einer Reise zu den Spezialitäten der Genussregion. Bei Ausflügen ins Anlauter-, Schambach- oder Urdonautal kann man die ruhigen Seiten des Naturparks entdecken. Ideal für sportliche Radfahrer ist etwa der Anlautertal-Radweg. Mit der malerischen Landschaft der Jurahochebene, unberührter Natur und romantischen Burgruinen ist er außerdem eine der idyllischsten Strecken im Naturpark. Gemütlicher geht es beispielsweise auf dem Schambachtalbahn-Radweg zu, der deshalb auch für Kinder gut geeignet ist.

Das perfekte Grün im Schmallenberger Sauerland

Golfen ist längst kein Sport mehr nur für eine Elite, sondern für alle, die gern in der Natur unterwegs sein und dabei etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Das Spiel um präzisen Schwung und weite Abschläge beansprucht die Muskeln, bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Konzentration. Hubertus Schmidt, Tourismusdirektor im Schmallenberger Sauerland und selbst begeisterter Golfer, hat es oft genug erlebt: „Die Gäste sind begeistert von den beiden Golfplätzen vor Ort. Menschen aller Altersgruppen finden ihr Glück beim sportlichen Aufenthalt in der schönen Landschaft und sind beeindruckt von der 27-Loch-Panorama-Anlage in Winkhausen und der 18-Loch-Anlage in Sellinghausen, wo die Voraussetzungen ideal sind. Für Schmidt hat die Begeisterung fürs Golfen im Wesentlichen sechs Gründe:

– Wer golft, bewegt sich das ganze Jahr über bei Wind und Wetter an der frischen Luft. Eine Golfrunde mit 18 Löchern dauert rund vier Stunden und misst im Schnitt circa acht Kilometer. Dabei wird Kondition wie bei einer Halbtageswanderung aufgebaut.

– Auf dem Golfplatz werden Konzentration und Koordination gefördert. Denn nur wer sich nicht ablenken lässt und dafür sorgt, dass Kopf und Körper zusammen zu einem genauen Bewegungsablauf finden, wird mit möglichst wenigen Schlägen einlochen.

– Die Schönheit der Natur, in die viele Golfplätze eingebettet ist, sorgt für Glücksgefühle.

– Alt und jung spielen zusammen – kaum eine Ballsportart lässt sich so individuell auf die Möglichkeiten einer Person abstimmen wie Golf. So können Großeltern, Eltern und Enkel gemeinsam Bälle schlagen – ein generationenübergreifendes Erlebnis.

– Wer mag, golft je nach Lust und Laune allein gegen sein eigenes Handicap oder auch im Team – dafür gibt es viele Team-Wettbewerbe, wie etwa den Falke Golfmarathon am 3. Juni 2017 im Golfclub Schmallenberg. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

– Gemeinsam golfen heißt, einen Menschen kennenzulernen. Oder wie Wolfgang Röller, ehemaliger Chef der Dresdner Bank, es einmal formulierte: „Achtzehn Golflöcher sagen einem mehr über den Mitspieler als neunzehn gemeinsame Jahre am Schreibtisch.“

Ellwangen an der Jagst

Einfach mal raus und etwas Neues entdecken – der Frühling ist ideal für einen Kurzurlaub. Schlösser und Kirchen besichtigen, in einem Straßencafé in der milden Frühlingssonne entspannen und auf Spaziergängen die erwachende Natur begrüßen: Kultur- und Naturerlebnisse lassen sich dabei bestens miteinander verbinden. „Das schwäbische Ellwangen an der Jagst etwa bietet Urlaubern mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten und der reizvollen Natur der Schwäbischen Ostalb jede Menge Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten“, weiß Reiseexperte Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Entdeckungstour mit der Pferdedroschke

Wer durch die historische Altstadt bummelt, trifft auf beeindruckende Kirchenbauten und Bürgerhäuser – schließlich kann Ellwangen auf mehr als 1.250 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken. Das barocke Palais Adelmann, das ehemalige Jesuitenkolleg aus dem 18. Jahrhundert mit seinem reich verzierten Portal oder die romanische Basilika St. Vitus auf dem Marktplatz sind nur einige der Highlights. Eine gute Möglichkeit, die schönsten Plätze zu entdecken, ist eine Fahrt mit der Ellwanger Droschkenlinie, die jeweils ab dem 1. Mai angeboten wird: Der Kutscher weiß so manche Anekdote zu erzählen. Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Stadtführungen gibt es unter www.ellwangen.de.

Prunkvolles Schloss und farbenprächtige Kunst

Nach einem Stadtrundgang laden gemütlichen Lokale und Cafés in der Altstadt zu einer Pause ein, bevor die Entdeckungstour weiter zum fürstpröpstlichen Ellwanger Schloss gehen kann, das hoch über der Stadt thront. Die Prunkräume des Schlosses, das auf eine mittelalterliche Burg zurückgeht, beherbergen das Schlossmuseum – mit wertvollen Fayencen aus Schrezheim, kunstvollen gusseisernen Ofenplatten, Barockkrippen und historischen Puppenstuben. Ebenfalls im Museum befindet sich der prächtige Thronsaal, den sich König Friedrich I. von Württemberg einrichten ließ. Interessante Exponate erwarten Museumsliebhaber auch im Sieger-Köder-Museum. Die farbenprächtigen ausdrucksstarken Werke des gleichnamigen Künstlerpfarrers erinnern an Marc Chagall. Einige Glasfenster und Gemälde Köders schmücken zudem die Ellwanger Kirchen – etwa die Heilig-Geist-Kirche.

Das Dreiländereck

Das sogenannte Dreiländereck vereint Teile des Bayerischen Waldes auf deutscher, des Böhmerwaldes auf tschechischer und des Mühlviertels auf österreichischer Seite zu einem der größten und unberührtesten Waldgebiete Europas. Schon Adalbert Stifter setzte der Region ein literarisches Denkmal. Heute können sich vor allem Wanderer von der unverfälschten Natur und Schönheit der abwechslungsreichen Kulturlandschaft verzaubern lassen.

Bizarre Felsformationen auf dem Dreisessel

Der 1.167 Meter hohe Haidel im Bayerischen Wald ist mit seinem Aussichtsturm das Wahrzeichen der Region: Von dort aus geht der Rundblick über die bayerisch-böhmischen Grenzwälder bis weit hinein in die Alpen. Bizarre Felsformationen, die sich im Laufe von Jahrtausenden gebildet haben, verhalfen dem 1.312 Meter hohen Dreiländerberg Dreisessel zu seiner sagenumwobenen Berühmtheit. Eingebettet zwischen den Bergen des Bayerischen Waldes und des Biosphärenreservats Sumava auf tschechischer Seite wiederum verbirgt sich auf 1.000 Meter Höhe die Kulturlandschaft des Bischofsreuter Waldhufen. Hier sind 400 Jahre alte Fichten, geheimnisvolle Hochmoore sowie bunte Heidewiesen mit seltenen Pflanzen- und Tierarten zu entdecken. Alle Informationen zur Region gibt es unter www.dreilaendereck-bayerischer-wald.de.

Wandern entlang des Goldenen Steigs

Im Dreiländereck kann man auch auf alten Handelswegen wandern. Der sogenannte Goldene Steig etwa war jahrhundertelang eine der wichtigsten Handelsverbindungen. Auf diesem wildromantischen Wanderweg findet man zahlreiche alte „Säumerdörfer“. Säumer waren Menschen, die Lasten wie Salz oder Wein auf dem Rücken von Pferden, Maultieren oder Ochsen über das Gebirge transportierten. Das Bayerisch-Böhmische Säumerfest Mitte Juli in Grainet mit Festzug, alter Handwerkskunst und Krammarkt versetzt Besucher in längst vergangene Zeiten.

Freizeitspaß für Familien mit Kindern

Nicht nur passionierte Wanderer, sondern auch Familien mit Kindern kommen im Dreiländereck auf ihre Kosten. Romantisch gelegene Naturseen laden zum Entspannen ein, Landschaftsweiher locken mit Grillplatz und Lagerfeuerromantik, mit Beachvolleyball und anderem Freizeitspaß. Kleine Hallenbäder sorgen auch dann für Wasservergnügen, wenn der Wettergott einmal nicht gnädig gestimmt ist. Bei den ländlichen Spezialitäten der Region – Holzofenbrot, frischer Käse, Apfelküchl oder hausgemachtes Bauerngeräuchertes – dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wein-Kultur-Festival lockt im Mai mit vielen Veranstaltungen nach Württemberg

Unterhaltsame Weinerlebnisführungen, abwechslungsreiche Radtouren durch die Weinberge, gemütliche Weinfeste, Kellerführungen mit Blick hinter die Kulissen oder rollende Weinproben mit dem Oldtimerbus: Im Weinland Württemberg ist der Wonnemonat Mai der Erlebnismonat schlechthin. Mit mehr als 120 genussvollen Veranstaltungen rund um den Rebensaft gibt das Württemberger Wein-Kultur-Festival Gästen ausreichend Gelegenheit, Deutschlands Rotweinregion Nummer eins zu erleben und zu „erschmecken“.

Wein-Kultur-Festival bis zum 31. Mai 2017

Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren die vielen Festivalveranstaltungen ein Publikumsmagnet. Auch diesmal stehen neben zahlreichen Weinfesten wieder die beliebten Weinerlebnisführungen auf dem Programm. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Pferdeplanwagen – eine Verkostung zwischen den Reben gehört immer mit dazu. Zu einer Erlebnisführung kann aber auch gehören, dass man unter fachkundiger Anleitung eines Kellermeisters die Kunst der Weinkomposition erlernt und seinen persönlichen Lieblings-Cuvée kreiert. Oder dass man an einer sensorischen Weinverkostung im Lichtraum teilnimmt und dabei erfährt, wie die Lichtverhältnisse den Weingeschmack beeinflussen. Für Kulturliebhaber gibt es literarische Weinspaziergänge mit Texten von und über Friedrich Schiller, Theodor Heuss oder Friedrich Hölderlin. Das Wein-Kultur-Festival dauert bis zum 31. Mai, alle Informationen gibt es unter www.wein-kultur-festival.de.

„Tag der offenen Weingüter“ am 29. und 30. April 2017

Neu ist in diesem Jahr, dass das Festival bereits am 29. und 30. April mit dem „Tag der offenen Weingüter“ startet. 20 Weingüter im gesamten Anbaugebiet öffnen ihre Türen für einen Blick hinter die Kulissen und für Gespräche mit den Weinmachern. Gäste können an Weinbergrundfahrten, Raritäten-Weinproben, Keller- und Betriebsführungen teilnehmen und sich bei Live-Musik Weine und Leckereien aus der württembergischen Küche schmecken lassen. Mit den Lauffenern Literaturtagen vom 25. bis 28. Mai steht 2017 im Übrigen ein weiteres Highlight in der Region an. Unter dem Motto „Vom Reisen, von anderen Kulturen, dem Fremden und der Neugier“ werden Autorenlesungen und ein Hörabend geboten.

Genusswandern

Es müssen nicht immer die Alpen, der Harz oder das Elbsandsteingebirge sein, auch das „platte Land“ im Norden ist wie zum Wandern geschaffen. Mit sanften Hügeln, saftig-grünen Feldern, verwunschenen Mooren und ausgedehnten Wäldern stellt die flach-weite norddeutsche Landschaft zwischen Hamburg, Bremen und Hannover eine echte Alternative zu den klassischen Mittelgebirgs-Wanderregionen dar.

Wanderlust auf dem platten Land

Kräftezehrende Touren müssen Wanderer beispielsweise im Landkreis Rotenburg (Wümme) im Reiseland Niedersachsen nicht befürchten. Denn auf den „Nordpfaden“ lässt sich die abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft ganz ohne steile Auf- und Abstiege in aller Ruhe erkunden. Wer sich leise verhält, begegnet unterwegs nicht selten Rehen und Dammhirschen und mit etwas Glück sogar buntschillernden Eisvögeln, Gebirgsstelzen oder Prachtlibellen. Ein Verlaufen ist dabei fast unmöglich, denn alle Rundwanderwege sind bestens ausgeschildert und entsprechen den Qualitätskriterien „Wanderbares Deutschland“.

Vier Nordpfade tragen sogar die Auszeichnung „Qualitätsweg Traumtour“ vom Deutschen Wanderverband. Wie etwa der gut 13 Kilometer lange Rundkurs „Hölzerbruch-Malse“, der sich durch stille Wälder und Bachniederungen zieht. Auf dem „Ostetal“ geht es durch eine unberührte Flusslandschaft, die den Wanderer verzaubert. Steilhänge, Ufergehölze, Feuchtwiesen und dichte Auwälder – ein Paradies für Pflanzen, Tiere und Wanderer. „Kempowskis Idylle“ lädt dazu ein, Moore, Großsteingräber und den Heimatort des Schriftstellers Walter Kempowski zu erkunden. Im „Kuhbach-Oste“ wiederum erlebt man auf knapp zehn Kilometern die Schönheit verschlungener Flusstäler. Mehr Anregungen und Tipps für alle 24 Nordpfade, die zwischen 5 und 32 Kilometern lang sind, gibt es unter www.nordpfade.de.

Mehrtageswanderung von der Wümme ins Moor

Auf dem 32 Kilometer langen Nordpfad „Wümmenniederung“ kann man die besondere Flusslandschaft der Wümme mit ihren Wiesen, Auen und bewaldeten Dünenzügen entdecken. Grandiose Weitblicke, spannende Kunstobjekte am Weg, der idyllische Ort Hellwege und das Kleinstadtflair von Rotenburg (Wümme) lassen den Alltag vergessen. Über naturnahe Feld-, Wiesen- und Waldwege schließen sich die Nordpfade „Rotenburger Wasserreich“, „Federlohmühlen“ und „Dör´t Moor“ an. So kann man bequem rund 100 Kilometer in schönster Natur ohne größere Steigungen wandern. Dabei geht es durch das Große und Weiße Moor, eines der am besten erhaltenden Hochmoore Niedersachsens. Die Wanderer passieren einen urwaldähnlichen Moorbirkenwald mit wassergefüllten Senken, Farnen, Woll- und Pfeifengras und streifen malerisch gelegene Moorseen.

Wandern im Münsterland

Wandern im Münsterland: Die geschichtsträchtige, landschaftlich reizvolle Region wird im Westen von der holländischen Grenze, im Nordosten vom Teutoburger Wald und im Süden vom Lippetal begrenzt. Im Münsterland wandert man entlang alter Alleen über sanfte Hügel, grüne Wiesen und durch malerische Dörfer. Zentrum der Region ist die alte Universitätsstadt Münster, alle Wanderrouten sind von dort aus schnell erreicht – wie etwa auch der Baumberger Ludgerusweg.

30 Kilometer langer Hauptweg

Hier kann man auf den Spuren des heiligen Ludgerus wandern und zugleich die Orte, die mit ihm und dem katholischen Münsterland verbunden sind, kennenlernen. Die Kulturlandschaft der Baumberge macht jede Wanderung zum Erlebnis. Der Hauptweg des Baumberger Ludgerusweges ist rund 30 Kilometer lang und führt vom sogenannten Mordkreuz in Tilbeck durch die Baumberge, vorbei an Havixbeck nach Billerbeck über Gerleve nach Coesfeld. Neben den Sehenswürdigkeiten auf dem Hauptweg hat die Region auch viel Attraktives auf den Zugangswegen zu bieten. Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat die Strecke 2015 als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Alle Informationen mit der Möglichkeit des Downloads von GPS-Tracks gibt es unter www.baumberge-touristik.de.

Die Geschichte des Baumberger Ludgerusweges

Der heilige Ludgerus aus Utrecht baute 793 in Münster das erste Kloster. Dank seines friedvollen Engagements im Münsterland wurde er 805 vom Kölner Erzbischof Hildebold zum ersten Bischof von Münster geweiht. Den münsterländischen Ansiedlungen Coesfeld und Billerbeck fühlte sich Ludger besonders verbunden. Der Legende nach feierte er am 25. März 809 zunächst die Frühmesse in Coesfeld. Schon von schwerer Krankheit gezeichnet machte er sich auf den Weg nach Billerbeck. Oberhalb der heutigen Benediktinerabtei Gerleve legte er eine Rast ein, um von dort noch einmal den Blick auf das Münsterland zu genießen. Mit letzter Kraft erreichte er Billerbeck, wo der Missionar am Morgen des nachfolgenden Tages starb. Die Erinnerung an ihn hält auch den Baumberger Ludgerusweg wach.