Weinregion HeilbronnerLand

Noch einmal Sonne tanken, auf Wanderungen oder Radausflügen die farbenfrohe Natur genießen und in Besenwirtschaften und Restaurants herbstliche Schmankerl und leckere Tropfen kosten: Für viele ist der Herbst die schönste Jahreszeit für eine Auszeit. Heimat – und Weinregionen wie das HeilbronnerLand versprechen dabei besondere Genüsse.

Mildes Klima – schöne Touren

Das Klima in der baden-württembergischen Region zwischen Stuttgart und Heidelberg, Neckartal und Schwäbisch-Fränkischer Wald ist mild. So zeigt das Thermometer im September und Oktober im Durchschnitt noch 15 bis 20 Grad an – ideal also für sonnige Ausflüge zwischen den Reben. Ausgeschilderte Wander- und Radtouren gibt es in Hülle und Fülle. Sehr abwechslungsreich sind beispielsweise Tagestouren am Württemberger Weinradweg oder dem Württembergischen Weinwanderweg, der im HeilbronnerLand von Obersulm über Heilbronn nach Beilstein verläuft – und im Zabergäu eine extra Schleife macht. Bewegung und Naturerlebnis lassen sich hier mit regionalen Spezialitäten verbinden. Ein besonderer Tipp für die Ausflügler sind etwa die Weinausschankhütten inmitten der Reben. Direkt am Wegesrand – und meist mit weiten Aussichten über das Rebenmeer – werden dort Weine und alkoholfreie Getränke ausgeschenkt. Dazu gibt es an allen Hütten kleine Snacks wie Kuchen, Schmalz- und Käsebrote oder die regional bekannte „Rote Wurst“ – eine Grillwurst mit rosa Brät.

Detaillierte Beschreibungen der Weintouren in der Region inklusive weinaffiner Einkehrtipps sowie Erlebnisangebote und Sehenswürdigkeiten an der Strecke, halten die beiden Themenhefte „WeinWandern“ und „WeinRadeln“ bereit. Die Broschüren können unter www.HeilbronnerLand.de bestellt werden – und stehen digital mit GPS-Track, interaktiven Routenkarten und Tourenheft zum Download bereit.

Feiern auf dem Heilbronner Weindorf

Nach der Bewegung am Tag kann es am Abend zum Feiern auf ein Wein- oder Hoffest gehen – schließlich ist der Herbst die Hochzeit der „Festles-Saison“ im HeilbronnerLand. Eines der größten Weinfeste in Württemberg ist das Heilbronner Weindorf mit über 300 Weinen im Ausschank und umfangreichem Rahmenprogramm von der Live-Musik bis hin zu speziellen Weinführungen. Das Weindorf findet 2017 vom 7. bis 17. September statt. Eine gute Gelegenheit für eine Auszeit im Heilbronner Land bietet auch ein verlängertes Wochenende über den Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober. Zu diesem Termin laden verschiedene Feste zum Mitfeiern ein – zum Beispiel die Herbstweinfeste in Brackenheim und Bönnigheim mit neuem Wein und Zwiebelkuchen.

„Französisches Schlossfest in Celle“

Am Wochenende vom 12. bis 13. August steht das Celler Schloss ganz im Zeichen Frankreichs. Das prächtige Fest im wunderschönen Park und im Schloss der Residenz wird vom Residenzmuseum und dem Schlosstheater Celle sowie der museumspädagogischen Abteilung des Bomann-Museums ausgerichtet.

Das jahrhundertealte Celler Welfenschloss, mit seiner Parkanlage im Herzen der alten Residenz- und Fachwerkstadt Celle, bietet eine wunderbar geeignete Kulisse für ein Fest „à la française“. Ludwig XIV. und der Hof von Versailles prägten die barocke Hofkultur Europas. Auch die letzte Celler Herzogin stammte aus Frankreich. Sie erlebte durch eine Liebesheirat einen glanzvollen Aufstieg – und brachte französisches Flair an den Celler Welfenhof: Zeit für amouröse Geschichten und französisch inspirierte Kultur!

Residenzmuseum und Schlosstheater Celle haben gemeinsam ein vielfältiges Programm im Schloss selbst sowie im Schlosspark auf die Beine gestellt: Kleinkunst, Musik und Theater, kulinarische Köstlichkeiten, charmante Verkaufsstände, prachtvolle Kostüme – und das alles mit viel Charme und dem Sinn für das savoir vivre. So interpretiert am Sonnabend das Duo MademoiCelle französische Chansons, Monsieur Momo verzaubert das Publikum am Abend, der schließlich mit einem bretonischen Tanzfest ausklingt. Am Sonntag spielt das Duo „Pour l’amour“ und Martin Gehrmann versprüht Pariser Charme mit seinem Akkordeon. Besucher können sich auf eine Tour de France begeben und ihre Frankreich-Kenntnisse in einem großen Quiz auf die Probe stellen.

Dazu werden zahlreiche Sonderführungen durch das Schloss und hinter die Kulissen des Theaters geboten. Und ein eigener Bereich ist den Kindern gewidmet: Unter liebevoller Betreuung und Anleitung können sie im Zirkuszelt Theater spielen, den Geschichten des „Kiepenkasper“ lauschen, Wolle färben oder selbst zum Maler werden. Abgerundet werden die zwei Tage durch das Barockensemble Herrenhausen, deren kostümierte Darsteller die französische Hofkultur lebendig werden lassen. Auch Literaturfreunde kommen auf ihre Kosten. Die „Bouquinistes“ präsentieren an der Schlossgraben-Seine eine große Auswahl neuer und antiquarischer Bücher.

Zwei „barocke Tage“, an denen sich das Celler Schloss und sein wunderschöner Park vor der Kulisse der Celler Fachwerkstatt von ihrer schönsten Seite präsentieren. Alle Besucher sind eingeladen, die Atmosphäre des Schlossparks entspannt bei einem Glas Wein zu genießen oder sich ganz wie Gott in Frankreich zu fühlen.

TERMINE: Samstag, 12.08., 13.00-24.00 Uhr und Sonntag, 13.08., 11.00-19.00 Uhr
ORT: Celler Schloss, Schlosstheater Celle, Schlosspark
KOSTEN: Der Eintritt im Schlosspark ist frei! Reduzierter Eintritt ins Residenzmuseum 3 € pro Tag / 5 € beide Tage, Kinder und SchülerInnen Eintritt frei

Auszeit im Kloster Huysburg

Im malerischen nördlichen Harzvorland, eingebettet in ein großes Waldgebiet, liegt das alte Kloster Huysburg vor den Toren von Halberstadt in Sachsen-Anhalt: Märchenhaft erhebt sich das alte Gemäuer im romanisch-barocken Stil inmitten einer gepflegten Parkanlage auf einem Bergrücken. Weit weg vom alltäglichen Trubel können Besucher auf einem Tagesausflug aus der nahen Domstadt, ebenso wie Wanderer oder auch Übernachtungsgäste hier eine Auszeit genießen. Die Gebäude umstehen einen Innenhof, von dem aus Kirche, Klosterladen und Café mit Außenterrasse zugänglich sind. Die Mönche und Mitarbeiter des Benediktinerordens bieten Führungen durch die weitläufige Klosteranlage an – und die Gäste können auch gerne an den Gebetszeiten teilnehmen.

Konzerte in der Klosterkirche

Das Benediktinerkloster Huysburg wurde im 11. Jahrhundert gegründet und bestand bis 1804. Seit 1972 leben und wirken hier wieder Benediktinermönche. Somit war es das erste und einzige Benediktinerkloster der ehemaligen DDR. Heute steht in der Klosteranlage auch ein Gästehaus mit Doppel- und Einzelzimmern zur Verfügung, das zur inneren und äußeren Erholung einlädt. Wer nach einem ereignisreichen Tag in Halberstadt mit seinem wertvollen Domschatz und seinen vielfältigen Museen auf die stille Huysburg zurückkehrt, genießt die abgeschiedene Ruhe des umliegenden Huywaldes sowie die zurückhaltende Gastfreundschaft der Mönche. Sie laden auch zu Konzerten in die Klosterkirche ein und halten ein Kursangebot mit Einkehrtagen, Pilgertouren und Seminaren bereit. Informationen gibt es unter www.huysburg.de.

Die Straße der Romanik

Das Kloster Huysburg ist ein Pilgerort auf dem Jakobusweg Sachsen-Anhalt, einem Ableger des berühmten Jakobswegs. Von hier aus lassen sich die umgebenden Wälder und Höhen des nördlichen Harzvorlandes auf reizvollen, gut ausgeschilderten Wanderwegen erkunden. Die Huysburg gehört außerdem zur Straße der Romanik, die tausendjährige Burgen und Königspfalzen, eindrucksvolle Dome und lebendige Klöster zwischen Halberstadt, Merseburg, Naumburg und Quedlinburg verbindet. Kulturhistorisch interessierte Urlauber können in der näheren und weiteren Umgebung berühmte Bauwerke besichtigen und viele kostbare Schätze entdecken.

Chiemsee-Alpenland: Hier kommen Radler in Schwung, aber auch zur Ruhe

Vom Fahrradsattel aus sieht man oft mehr. Daher erkunden viele Menschen ihr Urlaubsziel gerne auf zwei Reifen. Berg- und Seenlandschaften wie etwa die Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland mit ihrem abwechslungsreichen Gelände bieten dabei Entdeckungstouren für alle Radlertypen. Rund 2.000 Kilometer umfasst das Radwegenetz in der Region rund um das „Bayerische Meer“. Auf den weitgehend flach verlaufenden Strecken am Chiemsee und den 30 anderen Badeseen der Gegend kommen Genuss- und Rennradler in Fahrt. Für Mountainbiker eröffnet sich in den Chiemgauer Bergen und dem Mangfallgebirge ein breites Spektrum an Touren – von gemütlich bis schweißtreibend. Und wer ganz unbeschwert weit beziehungsweise hoch hinauf kommen möchte, leiht sich ein E-Bike.

Radelpause an warmen Moorseen

Auch Fernradwege wie der Mozart-, der Inn- und der Bodensee-Königsee-Radweg führen durch die Region. Nicht entgehen lassen sollte man sich eine Radtour auf dem knapp 60 Kilometer langen Chiemsee-Radweg. Diese Runde mit ihren vielen lauschigen Plätzen zum Rasten oder Baden lässt sich im Übrigen auch in Etappen fahren. Die vielen warmen Moorseen in der Region laden auch im Spätsommer noch zum Eintauchen ein. Und wenn es Herbst wird, setzt man sich einfach in die wärmenden Sonnenstrahlen und genießt die Panoramablicke auf die Alpenkette. Als Ausgangspunkte für Radler, Wanderer und andere Frischluft-Fans bieten Orte wie Bernau und Prien am Chiemsee, Aschau im Chiemgau oder Oberaudorf im bayerischen Inntal ein breites Spektrum an Unterkünften. Ob stilvolle Hotels, familiär geführte Pensionen oder gemütliche Ferienwohnungen – auf Radfahrer spezialisierte Betriebe gibt es in allen Unterkunftskategorien. Unter www.chiemsee-alpenland.de finden Interessierte weitere Informationen zur Region, zahlreiche Tourentipps sowie einen GPS-Tourenplaner.

Tiefenentspannung mit Moor und Co.

Nach einem erlebnis- und aussichtsreichen Tag auf dem Rad steigt man aber auch gern irgendwann aus dem Sattel. Wohlgefühl der besonderen Art erwartet Aktivurlauber beispielsweise im Natur-Heildorf Bad Feilnbach am Fuße des Wendelsteins. Das anerkannte Moorheilbad nutzt die gesundheitsfördernde Wirkung des Feilnbacher Naturmoores mit seinem hohen Huminsäure-Anteil in Form von Bäder und Packungen. Als wohltuender Ausgleich zum Aktivsein kann man sich – ganz klassisch – massieren lassen oder sich bei autogenem Training, Yoga und Chi Gong entspannen.

Spätsommer im Schmallenberger Sauerland

Wer für ein paar Tage die Alltagshektik hinter sich lassen möchte, taucht am besten auf einer Wanderung oder Radtour in die Stille ein – um anschließend gemütlich einzukehren und Gutes zu genießen. Der Spätsommer im Schmallenberger Sauerland bietet für Naturfans eine große Auswahl von Touren nach Wunsch. Wanderer finden nicht nur auf dem beliebten Rothaarsteig oder Sauerland-Höhenflug leicht ihren Weg, sondern auch auf vielen, perfekt ausgeschilderten Routen wie etwa dem WaldSkulpturenWeg oder auf einer der insgesamt zehn Touren durch die schmucken (Gold-)Dörfer, von denen neun bereits Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ waren. Kleine und große Radler können bequem auf dem SauerlandRadring, einem 84 Kilometer langen Rundkurs entlang alter Bahntrassen, zwischen den Bergen hindurchradeln. Wer noch weiter strampeln möchte, fährt über die angeschlossene HenneseeSchleife. Viele weitere Auskünfte zu den Touren und zu Unterkünften aller Kategorien gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

Ausgezeichnete Routen

Erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland – diesen Titel trägt das Schmallenberger Sauerland mit seinen Nachbarorten von Brilon bis Kirchhundem mit Stolz. Just kam eine neue Auszeichnung hinzu: Der Schwedensteig erhielt als Premiumweg das „Deutsche Wandersiegel“. Er verläuft über den Heidenweg, eine historische Heer-, Handels- und Pilgerstraße, und sein Charakter wird geprägt durch die regional-typische Fachwerkarchitektur sowie durch schöne Ausblicke im Naturschutzgebiet Rehhecke mit sehenswerter Wacholderheide und alten Hudebuchen.

Erfahrene Gastgeber

Wenn Radler und Wanderer abends speisen und ihr müdes Haupt zur Ruhe betten wollen, bieten sich ihnen in den über 100 Dörfern der Region lohnende Einkehrziele. Dort wird köstliche Hausmannskost ebenso aufgetischt wie rustikale Brotzeiten oder überraschende Kreationen aus der Neuen Deutschen Küche. Führende Restaurant-Guides wie Guide Michelin, Gault Millau oder Varta schätzen und empfehlen viele Restaurants im Schmallenberger Sauerland. Und die Gastgeber in den Drei- bis Fünf-Sterne-Häusern wissen, worauf aktive Gäste Wert legen – nicht nur ein bequemes Bett, sondern auch eine Tourenberatung oder eine Wanderinfothek, einen Gepäcktransfer oder einen Bring- und Abholservice. Wem noch Teile seiner Ausrüstung fehlen, der kann sie sich ausleihen. Zum Service der Wandergasthöfe gehören zudem geführte Wanderungen sowie Trocken- und Putzräume für Schuhe und Kleidung. Mehr Informationen zu allen Gastgebern der Region gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

Das HeilbronnerLand bietet Familien tolle Freizeitmöglichkeiten

Im See herumplanschen, auf Natur-Erlebnispfaden spannende Entdeckungstouren unternehmen, im Erlebnispark Loopings drehen und in einem Schlaffass mal auf eine andere Art übernachten: Wer mit der Familie im Kurzurlaub viel erleben möchte, muss nicht zwangsläufig in die Ferne schweifen. Das HeilbronnerLand im Herzen Baden-Württembergs etwa bietet ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Familien-Freizeiten.

Baden und Erholen am Breitenauer See

Wasserspaß gehört zum Sommerurlaub dazu – umso besser, wenn man da bereits vor dem Frühstück ins erfrischende Nass springen kann. Problemlos möglich ist das zum Beispiel am Breitenauer See. Idyllisch eingebettet in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer-Wald, lädt das Naherholungsgebiet mit dem größten See Nordwürttembergs zum Baden, Segeln, Surfen und Ruderbootfahren ein. Auf Spielplätzen kann der Nachwuchs nach Herzenslust herumtoben, während sich die Großen am breiten Badestrand in der Sonne aalen oder am Beachvolleyballfeld ihr Können zeigen. Für kleine Hungerattacken ist mit dem Angebot an den Kiosken und der Seeterrasse bestens gesorgt. Wer möchte, kann direkt am See im Fünf-Sterne-Campingpark sein Zelt aufschlagen. Noch spannender dürfte das Schlafen in einer Holzblockhütte oder einem Schlaffass sein. In den Holzblockhütten am Breitenauer See haben die Kids eine „eigene Etage“. Die Galerie im Holzblockhaus direkt unter dem Dach ist nur über eine Leiter erreichbar und damit fast „elternsicher“. Im HeilbronnerLand finden Familien noch viele andere ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten – etwa im Schäferwagen und Baumhaus im Natur-Resort Tripsdrill. Informationen hierzu gibt es unter www.heilbronnerland.de.

Kurzweilige Lehr- und Erlebnispfade

Schöne Badeziele mit vielen familienfreundlichen Extras sind neben dem Breitenauer See auch der Hirschfeldsee und der Stausee Ehmetsklinge. Bei schlechtem Wetter bietet sich zum Beispiel das Aquatoll in Neckarsulm mit Wildwasserfluss und Piratenwelt an. Wer gerne wandert oder mit dem Rad unterwegs ist, kommt im HeilbronnerLand ebenso auf seine Kosten. Im und rund um das Naherholungsgebiet gibt es zahlreiche Wander-, Rad- und Spazierwege. Zum aktiven Spielen und Entdecken laden die vielen Lehr- und Erlebnispfade in der Region ein – etwa der Dachsi NaturErlebnisPfad am Finsterroter See bei Wüstenrot oder der Erlebnispfad Heuchelberger Wald in Leingarten.

Herbsturlaub im Einklang mit der Natur

Wenn die Sommerhitze weicht und Platz macht für die klaren Farben und die Stille des Herbstes, dann ist für viele Menschen der richtige Zeitpunkt zum Erholen und Durchatmen gekommen. In ursprünglichen Landschaften wie etwa dem Rupertiwinkel im östlichen Chiemgau erwarten Urlauber aktive, entspannende und meditative Erlebnisse. Die sanft-hügelige Gegend rund um den Waginger See ist ein ideales Revier für Radler und Wanderer. Themenwege wie St.-Rupert-Pilgerweg durch Tittmoning oder der Barfußpfad in Taching am See ermöglichen innere Einkehr und hautnahe Naturerlebnisse. Außerdem lädt der wärmste Badesee Oberbayerns oft noch bis weit in den Herbst zu erfrischenden Pausen ein.

Meditativer Ausflug nach Klein-Skandinavien

Birken- und Kiefernwälder und dazwischen lila blühende Heideflächen und kleine Seen – das Hochmoor Schönramer Filz lädt zu einem Ausflug nach Klein-Skandinavien ein. In einem etwas abgelegenen Teil des ausgewiesenen Naturwaldreservats erstreckt sich die Beerenplantage von Agrarwissenschaftler Dr. Michael Bannert. Hier gedeihen ab Juli Heidelbeeren und bis Ende Oktober Cranberrys und Aroniabeeren, die Besucher selber pflücken können. Vor allem den beiden letztgenannten wird eine heilkräftige Wirkung zugeschrieben. Eine Extraportion Gesundheit bietet schon allein die meditative Tätigkeit inmitten der herbstlich bunten Moorlandschaft. Beere für Beere kommt man im Einklang mit der Natur zur Ruhe. Inspirationen für die Verarbeitung der schmackhaften Naturschätze etwa zu Marmeladen und Säften bietet auch der Verkaufsstand der Plantage. Unter www.waginger-see.de gibt es weitere Informationen dazu und zu weiteren kleinen Abenteuern, die man in der Region erleben kann.

Entschleunigen in der Bücherhütte

Als besonderer Kraftort gilt auch der Knallerhof, der auf einem Hügel zwischen Kirchanschöring und Petting thront. Franz und Erika Aicher möchten Besuchern ermöglichen, die besondere Atmosphäre ihres Zuhauses, die zum Entschleunigen einlädt, zu erleben. „Die Leute dürfen einfach zu uns kommen und sich wohlfühlen“, betonen die Besitzer des historischen Anwesens. Zum Zur-Ruhe-Kommen und für die Begegnung mit Gleichgesinnten haben sie unter anderem eine Kapelle als Ort der Stille gebaut und den alten Schafstall in eine von Weinreben umrankte Bücherhütte umgestaltet. In der „Lese-Oase“ mitten in der Natur gibt es Bücher aller Art – von Romanen über Reiseführer und geschichtliche Werke bis zu Fotobänden – sowie Zeitschriften.

Darmstädter Weinfest

Wo heute die Jugendstilgebäude der Künstlerkolonie Mathildenhöhe stehen, wurde über Jahrhunderte hinweg Wein angebaut. Das südhessische Darmstadt, heutzutage ein international bekanntes Zentrum für Wissenschaft und Kunst, war spätestens seit dem Mittelalter umgeben von Weingärten. Eine ganz besondere Hommage an die Weinbau-Tradition, die inzwischen in der Stadt wieder auflebt, ist das Darmstädter Weinfest. Vom 31. August bis 3. September 2017 laden über 30 Winzer und Gastronomen zum kulinarischen Bummel, zum Verkosten und Genießen in die Wilhelminenstraße ein.

Beschwingte Stimmung

Zahlreiche Weinbaubetriebe aus hessischen Anbaugebieten wie der Bergstraße und dem Rheingau, aus Rheinhessen und der Pfalz sowie von der Nahe präsentieren an den Ständen (von 12 bis 24 Uhr, am Sonntag von 12 bis 22 Uhr) ihre edlen Tropfen. Darunter sind auch viele Familienbetriebe sowie Winzer, die sich auf ökologischen Weinbau spezialisiert haben beziehungsweise seltene Rebsorten wie den Roten Riesling anbauen. Besucher können sich jedoch nicht nur auf flüssige Köstlichkeiten, sondern auch eine solide kulinarische Grundlage unter anderem in Form von Flamm- oder Zwiebelkuchen sowie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm freuen. Für beschwingte Stimmung sorgen allerorts Marching-Bands, die mal hier mal dort in der Wilhelminenstraße musizieren. Unter www.darmstadt-weinfest.de gibt es weitere Informationen und das ausführliche Programm.

Weinstände und offene Geschäfte

Freitags und samstags steht eine Weinverkostungs-Tour auf dem Programm. Dabei haben Weinkenner und solche, die es werden wollen, eine gute Gelegenheit an mehreren Ständen ganz unterschiedliche edle Tropfen – fachmännisch begleitet – zu probieren. Als besonderes Schmankerl haben am Sonntag, 4. September, dem letzten Tag des Weinfestes, die mehr als 480 Geschäfte in der Darmstädter Innenstadt geöffnet (13 bis 18 Uhr). Auf Familien warten zahlreiche Aktionen in der gesamten Innenstadt wie etwa die Kurz-Version des Erlebnis-Pfades „Wein und Stein“ vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.

Pfingsten 2017 in Mecklenburg

Die besondere Landschaft Mecklenburgs, die Natur und das ganz spezielle Licht haben schon immer Künstler verschiedenster Stilrichtungen fasziniert und ihnen vielfältige Motive geliefert. Ende des 19. Jahrhunderts etwa zog es viele Kreative in die Künstlerkolonie Schwaan, bis heute werden hier Arbeiten von Künstlern der Region gezeigt. Auch die Schlösser Mecklenburgs verbinden Geschichte mit der Kunst der Jahrhunderte. Und in Galerien und Ateliers, Kirchen und Werkstätten wird ganzjährig hochkarätige Kunst gezeigt.

„Kunst Offen“ zeigt verschiedenste Stilrichtungen

An einem Termin kann man die Kunstvielfalt Mecklenburgs allerdings besonders intensiv erleben. Das Pfingstwochenende steht seit Jahren ganz im Zeichen der Veranstaltung „Kunst Offen“. Vom 3. bis zum 5. Juni 2017 öffnen 374 Künstler an 229 Standorten ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten. Präsentiert werden Werke verschiedenster Stilrichtungen – von Malerei bis Fotografie, von Textilem bis zur Plastik, von der Keramik bis zum Schmuck. Führungen und Workshops geben Einblick in das Wirken der Künstler. Musik, Theater und Lesungen runden die Aktion ab. Die Kunst kann in Gärten, in alten Bauernkaten, in herrschaftlichen Schlössern oder mit Blick auf die Ostsee genossen werden. Alle Kontaktdaten der teilnehmenden Künstler und Informationen zu den Aktionen enthält die Broschüre „Kunst Offen 2017“. Sie ist in den Kurverwaltungen, Tourist- und Stadt-Informationen, den Kulturämtern der Region sowie bei den teilnehmenden Künstlern erhältlich. Mehr Informationen gibt es unter www.ostseeferien.de/kunstoffen und unter www.mecklenburg-schwerin.de/kunstoffen.

Kunsttouren durch die Region

Mit einer künstlerischen Landpartie lockt die Griese Gegend bei Ludwigslust. In urigen Dörfern haben sich viele Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen. So auf dem alten Ziegeleihof in Kummer, in der „kramserei“ in Klein Krams oder auf dem Eichenhof in Picher. Die offenen Ateliers lassen sich auch mit dem Rad entdecken. Der Raseneisenstein-Radweg verbindet die kleinen Dörfer rund um Ludwigslust. Im Atelier Ziege in Schwerin wiederum beginnt eine Kunstroute mit der Ostsee als Ziel. Hier entdecken Besucher handgewebte Mode, Accessoires und faszinierende Schmuckkreationen. Die Reise geht weiter Richtung Norden. Zu einer Pause mit selbstgebackenem Kuchen und gelesenen Gartenkolumnen lockt das Gartencafé Sonntagsgrün in Drispeth. Mit dem Geruch der Ostsee in der Nase endet die Tour im Kunst- und Kulturhaus „Alte Molkerei Klütz“. In der Galerie „dieKUNSTdasWERK“ kann man erleben, wie Mäntel, Ledertaschen oder Bilder entstehen. Es präsentieren sich 20 feste und wechselnde Aussteller.

Familien können auf Rügen einen abwechslungsreichen Urlaub verbringen

Minigolf, Quadfahren, Klettern oder Baden: Freizeitattraktionen für aktive Kids und Erwachsene gibt es auf Rügen wie Sand am Meer – und der kommt noch gratis dazu. Damit bietet die familienfreundliche Ostseeinsel beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem Groß und Klein auf ihre Kosten kommen.

Sellin: Filz, Sand und Wasser

Gleich vor den Türen der Ferienwohnungen im Seepark Sellin beispielsweise, können ehrgeizige Putter ihre Geschicklichkeit an der 18-Loch-Minigolfanlage auf die Probe stellen. Wer wohl das Rennen auf der Filzbahn macht? Damit das Spielen nicht zu einfach ist, gibt es auf jeder Minigolfbahn kleine Hindernisse, die für Nervenkitzel sorgen. Schläger und Bälle können an der Rezeption ausgeliehen werden. Gäste der Ferienwohnanlage erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf die Spielgebühren. Weitere Informationen findet man unter www.seepark-sellin.de.
Die jüngsten Familienmitglieder toben sich derweil auf dem großen hauseigenen Spielplatz aus, der mit vielen Klettermöglichkeiten, Rutschen und Schaukeln lockt. Nur rund 900 Meter sind es von hier zu einem der schönsten Badestrände an der Ostsee. Beim Sandburgenbauen, Plantschen im flachen Wasser oder Drachen steigen lassen vergeht so ein Urlaubstag im Nu.

Klettern wie die Affen

Alle Ferienattraktionen auf Rügen können nach kurzer Autofahrt erreicht werden. Wie zum Beispiel der Kletterwald im Waldgebiet Rugard. Schaukelnde Bohlen, Netzbrücken und Seilschwingen in bis zu 20 Meter Höhe verlangen schon einigen Mut ab. Doch es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, so dass schon Kinder ab fünf Jahren ihre Kletterkünste testen können. Kids, die sich für den Motorsport begeistern, kommen auf der Go-Kart-und-Quad-Bahn bei Zittwitz auf ihre Kosten. Das Surren der wendigen Go-Karts ist schon von Weitem zu hören. Während die Karts auf einer Rundstrecke von 320 Meter um die Wette düsen, ist bei der Fahrt mit dem Quad Geschicklichkeit auf der Sandpiste gefragt. Und auch die ganz Kleinen ab drei Jahre können sich dem Fahrfieber hingeben. Für sie stehen E-Mobile bereit.