Spätsommer im Schmallenberger Sauerland

Wer für ein paar Tage die Alltagshektik hinter sich lassen möchte, taucht am besten auf einer Wanderung oder Radtour in die Stille ein – um anschließend gemütlich einzukehren und Gutes zu genießen. Der Spätsommer im Schmallenberger Sauerland bietet für Naturfans eine große Auswahl von Touren nach Wunsch. Wanderer finden nicht nur auf dem beliebten Rothaarsteig oder Sauerland-Höhenflug leicht ihren Weg, sondern auch auf vielen, perfekt ausgeschilderten Routen wie etwa dem WaldSkulpturenWeg oder auf einer der insgesamt zehn Touren durch die schmucken (Gold-)Dörfer, von denen neun bereits Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ waren. Kleine und große Radler können bequem auf dem SauerlandRadring, einem 84 Kilometer langen Rundkurs entlang alter Bahntrassen, zwischen den Bergen hindurchradeln. Wer noch weiter strampeln möchte, fährt über die angeschlossene HenneseeSchleife. Viele weitere Auskünfte zu den Touren und zu Unterkünften aller Kategorien gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

Ausgezeichnete Routen

Erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland – diesen Titel trägt das Schmallenberger Sauerland mit seinen Nachbarorten von Brilon bis Kirchhundem mit Stolz. Just kam eine neue Auszeichnung hinzu: Der Schwedensteig erhielt als Premiumweg das „Deutsche Wandersiegel“. Er verläuft über den Heidenweg, eine historische Heer-, Handels- und Pilgerstraße, und sein Charakter wird geprägt durch die regional-typische Fachwerkarchitektur sowie durch schöne Ausblicke im Naturschutzgebiet Rehhecke mit sehenswerter Wacholderheide und alten Hudebuchen.

Erfahrene Gastgeber

Wenn Radler und Wanderer abends speisen und ihr müdes Haupt zur Ruhe betten wollen, bieten sich ihnen in den über 100 Dörfern der Region lohnende Einkehrziele. Dort wird köstliche Hausmannskost ebenso aufgetischt wie rustikale Brotzeiten oder überraschende Kreationen aus der Neuen Deutschen Küche. Führende Restaurant-Guides wie Guide Michelin, Gault Millau oder Varta schätzen und empfehlen viele Restaurants im Schmallenberger Sauerland. Und die Gastgeber in den Drei- bis Fünf-Sterne-Häusern wissen, worauf aktive Gäste Wert legen – nicht nur ein bequemes Bett, sondern auch eine Tourenberatung oder eine Wanderinfothek, einen Gepäcktransfer oder einen Bring- und Abholservice. Wem noch Teile seiner Ausrüstung fehlen, der kann sie sich ausleihen. Zum Service der Wandergasthöfe gehören zudem geführte Wanderungen sowie Trocken- und Putzräume für Schuhe und Kleidung. Mehr Informationen zu allen Gastgebern der Region gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

Das HeilbronnerLand bietet Familien tolle Freizeitmöglichkeiten

Im See herumplanschen, auf Natur-Erlebnispfaden spannende Entdeckungstouren unternehmen, im Erlebnispark Loopings drehen und in einem Schlaffass mal auf eine andere Art übernachten: Wer mit der Familie im Kurzurlaub viel erleben möchte, muss nicht zwangsläufig in die Ferne schweifen. Das HeilbronnerLand im Herzen Baden-Württembergs etwa bietet ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Familien-Freizeiten.

Baden und Erholen am Breitenauer See

Wasserspaß gehört zum Sommerurlaub dazu – umso besser, wenn man da bereits vor dem Frühstück ins erfrischende Nass springen kann. Problemlos möglich ist das zum Beispiel am Breitenauer See. Idyllisch eingebettet in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer-Wald, lädt das Naherholungsgebiet mit dem größten See Nordwürttembergs zum Baden, Segeln, Surfen und Ruderbootfahren ein. Auf Spielplätzen kann der Nachwuchs nach Herzenslust herumtoben, während sich die Großen am breiten Badestrand in der Sonne aalen oder am Beachvolleyballfeld ihr Können zeigen. Für kleine Hungerattacken ist mit dem Angebot an den Kiosken und der Seeterrasse bestens gesorgt. Wer möchte, kann direkt am See im Fünf-Sterne-Campingpark sein Zelt aufschlagen. Noch spannender dürfte das Schlafen in einer Holzblockhütte oder einem Schlaffass sein. In den Holzblockhütten am Breitenauer See haben die Kids eine „eigene Etage“. Die Galerie im Holzblockhaus direkt unter dem Dach ist nur über eine Leiter erreichbar und damit fast „elternsicher“. Im HeilbronnerLand finden Familien noch viele andere ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten – etwa im Schäferwagen und Baumhaus im Natur-Resort Tripsdrill. Informationen hierzu gibt es unter www.heilbronnerland.de.

Kurzweilige Lehr- und Erlebnispfade

Schöne Badeziele mit vielen familienfreundlichen Extras sind neben dem Breitenauer See auch der Hirschfeldsee und der Stausee Ehmetsklinge. Bei schlechtem Wetter bietet sich zum Beispiel das Aquatoll in Neckarsulm mit Wildwasserfluss und Piratenwelt an. Wer gerne wandert oder mit dem Rad unterwegs ist, kommt im HeilbronnerLand ebenso auf seine Kosten. Im und rund um das Naherholungsgebiet gibt es zahlreiche Wander-, Rad- und Spazierwege. Zum aktiven Spielen und Entdecken laden die vielen Lehr- und Erlebnispfade in der Region ein – etwa der Dachsi NaturErlebnisPfad am Finsterroter See bei Wüstenrot oder der Erlebnispfad Heuchelberger Wald in Leingarten.

Herbsturlaub im Einklang mit der Natur

Wenn die Sommerhitze weicht und Platz macht für die klaren Farben und die Stille des Herbstes, dann ist für viele Menschen der richtige Zeitpunkt zum Erholen und Durchatmen gekommen. In ursprünglichen Landschaften wie etwa dem Rupertiwinkel im östlichen Chiemgau erwarten Urlauber aktive, entspannende und meditative Erlebnisse. Die sanft-hügelige Gegend rund um den Waginger See ist ein ideales Revier für Radler und Wanderer. Themenwege wie St.-Rupert-Pilgerweg durch Tittmoning oder der Barfußpfad in Taching am See ermöglichen innere Einkehr und hautnahe Naturerlebnisse. Außerdem lädt der wärmste Badesee Oberbayerns oft noch bis weit in den Herbst zu erfrischenden Pausen ein.

Meditativer Ausflug nach Klein-Skandinavien

Birken- und Kiefernwälder und dazwischen lila blühende Heideflächen und kleine Seen – das Hochmoor Schönramer Filz lädt zu einem Ausflug nach Klein-Skandinavien ein. In einem etwas abgelegenen Teil des ausgewiesenen Naturwaldreservats erstreckt sich die Beerenplantage von Agrarwissenschaftler Dr. Michael Bannert. Hier gedeihen ab Juli Heidelbeeren und bis Ende Oktober Cranberrys und Aroniabeeren, die Besucher selber pflücken können. Vor allem den beiden letztgenannten wird eine heilkräftige Wirkung zugeschrieben. Eine Extraportion Gesundheit bietet schon allein die meditative Tätigkeit inmitten der herbstlich bunten Moorlandschaft. Beere für Beere kommt man im Einklang mit der Natur zur Ruhe. Inspirationen für die Verarbeitung der schmackhaften Naturschätze etwa zu Marmeladen und Säften bietet auch der Verkaufsstand der Plantage. Unter www.waginger-see.de gibt es weitere Informationen dazu und zu weiteren kleinen Abenteuern, die man in der Region erleben kann.

Entschleunigen in der Bücherhütte

Als besonderer Kraftort gilt auch der Knallerhof, der auf einem Hügel zwischen Kirchanschöring und Petting thront. Franz und Erika Aicher möchten Besuchern ermöglichen, die besondere Atmosphäre ihres Zuhauses, die zum Entschleunigen einlädt, zu erleben. „Die Leute dürfen einfach zu uns kommen und sich wohlfühlen“, betonen die Besitzer des historischen Anwesens. Zum Zur-Ruhe-Kommen und für die Begegnung mit Gleichgesinnten haben sie unter anderem eine Kapelle als Ort der Stille gebaut und den alten Schafstall in eine von Weinreben umrankte Bücherhütte umgestaltet. In der „Lese-Oase“ mitten in der Natur gibt es Bücher aller Art – von Romanen über Reiseführer und geschichtliche Werke bis zu Fotobänden – sowie Zeitschriften.

Darmstädter Weinfest

Wo heute die Jugendstilgebäude der Künstlerkolonie Mathildenhöhe stehen, wurde über Jahrhunderte hinweg Wein angebaut. Das südhessische Darmstadt, heutzutage ein international bekanntes Zentrum für Wissenschaft und Kunst, war spätestens seit dem Mittelalter umgeben von Weingärten. Eine ganz besondere Hommage an die Weinbau-Tradition, die inzwischen in der Stadt wieder auflebt, ist das Darmstädter Weinfest. Vom 31. August bis 3. September 2017 laden über 30 Winzer und Gastronomen zum kulinarischen Bummel, zum Verkosten und Genießen in die Wilhelminenstraße ein.

Beschwingte Stimmung

Zahlreiche Weinbaubetriebe aus hessischen Anbaugebieten wie der Bergstraße und dem Rheingau, aus Rheinhessen und der Pfalz sowie von der Nahe präsentieren an den Ständen (von 12 bis 24 Uhr, am Sonntag von 12 bis 22 Uhr) ihre edlen Tropfen. Darunter sind auch viele Familienbetriebe sowie Winzer, die sich auf ökologischen Weinbau spezialisiert haben beziehungsweise seltene Rebsorten wie den Roten Riesling anbauen. Besucher können sich jedoch nicht nur auf flüssige Köstlichkeiten, sondern auch eine solide kulinarische Grundlage unter anderem in Form von Flamm- oder Zwiebelkuchen sowie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm freuen. Für beschwingte Stimmung sorgen allerorts Marching-Bands, die mal hier mal dort in der Wilhelminenstraße musizieren. Unter www.darmstadt-weinfest.de gibt es weitere Informationen und das ausführliche Programm.

Weinstände und offene Geschäfte

Freitags und samstags steht eine Weinverkostungs-Tour auf dem Programm. Dabei haben Weinkenner und solche, die es werden wollen, eine gute Gelegenheit an mehreren Ständen ganz unterschiedliche edle Tropfen – fachmännisch begleitet – zu probieren. Als besonderes Schmankerl haben am Sonntag, 4. September, dem letzten Tag des Weinfestes, die mehr als 480 Geschäfte in der Darmstädter Innenstadt geöffnet (13 bis 18 Uhr). Auf Familien warten zahlreiche Aktionen in der gesamten Innenstadt wie etwa die Kurz-Version des Erlebnis-Pfades „Wein und Stein“ vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.

Pfingsten 2017 in Mecklenburg

Die besondere Landschaft Mecklenburgs, die Natur und das ganz spezielle Licht haben schon immer Künstler verschiedenster Stilrichtungen fasziniert und ihnen vielfältige Motive geliefert. Ende des 19. Jahrhunderts etwa zog es viele Kreative in die Künstlerkolonie Schwaan, bis heute werden hier Arbeiten von Künstlern der Region gezeigt. Auch die Schlösser Mecklenburgs verbinden Geschichte mit der Kunst der Jahrhunderte. Und in Galerien und Ateliers, Kirchen und Werkstätten wird ganzjährig hochkarätige Kunst gezeigt.

„Kunst Offen“ zeigt verschiedenste Stilrichtungen

An einem Termin kann man die Kunstvielfalt Mecklenburgs allerdings besonders intensiv erleben. Das Pfingstwochenende steht seit Jahren ganz im Zeichen der Veranstaltung „Kunst Offen“. Vom 3. bis zum 5. Juni 2017 öffnen 374 Künstler an 229 Standorten ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten. Präsentiert werden Werke verschiedenster Stilrichtungen – von Malerei bis Fotografie, von Textilem bis zur Plastik, von der Keramik bis zum Schmuck. Führungen und Workshops geben Einblick in das Wirken der Künstler. Musik, Theater und Lesungen runden die Aktion ab. Die Kunst kann in Gärten, in alten Bauernkaten, in herrschaftlichen Schlössern oder mit Blick auf die Ostsee genossen werden. Alle Kontaktdaten der teilnehmenden Künstler und Informationen zu den Aktionen enthält die Broschüre „Kunst Offen 2017“. Sie ist in den Kurverwaltungen, Tourist- und Stadt-Informationen, den Kulturämtern der Region sowie bei den teilnehmenden Künstlern erhältlich. Mehr Informationen gibt es unter www.ostseeferien.de/kunstoffen und unter www.mecklenburg-schwerin.de/kunstoffen.

Kunsttouren durch die Region

Mit einer künstlerischen Landpartie lockt die Griese Gegend bei Ludwigslust. In urigen Dörfern haben sich viele Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen. So auf dem alten Ziegeleihof in Kummer, in der „kramserei“ in Klein Krams oder auf dem Eichenhof in Picher. Die offenen Ateliers lassen sich auch mit dem Rad entdecken. Der Raseneisenstein-Radweg verbindet die kleinen Dörfer rund um Ludwigslust. Im Atelier Ziege in Schwerin wiederum beginnt eine Kunstroute mit der Ostsee als Ziel. Hier entdecken Besucher handgewebte Mode, Accessoires und faszinierende Schmuckkreationen. Die Reise geht weiter Richtung Norden. Zu einer Pause mit selbstgebackenem Kuchen und gelesenen Gartenkolumnen lockt das Gartencafé Sonntagsgrün in Drispeth. Mit dem Geruch der Ostsee in der Nase endet die Tour im Kunst- und Kulturhaus „Alte Molkerei Klütz“. In der Galerie „dieKUNSTdasWERK“ kann man erleben, wie Mäntel, Ledertaschen oder Bilder entstehen. Es präsentieren sich 20 feste und wechselnde Aussteller.

Familien können auf Rügen einen abwechslungsreichen Urlaub verbringen

Minigolf, Quadfahren, Klettern oder Baden: Freizeitattraktionen für aktive Kids und Erwachsene gibt es auf Rügen wie Sand am Meer – und der kommt noch gratis dazu. Damit bietet die familienfreundliche Ostseeinsel beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem Groß und Klein auf ihre Kosten kommen.

Sellin: Filz, Sand und Wasser

Gleich vor den Türen der Ferienwohnungen im Seepark Sellin beispielsweise, können ehrgeizige Putter ihre Geschicklichkeit an der 18-Loch-Minigolfanlage auf die Probe stellen. Wer wohl das Rennen auf der Filzbahn macht? Damit das Spielen nicht zu einfach ist, gibt es auf jeder Minigolfbahn kleine Hindernisse, die für Nervenkitzel sorgen. Schläger und Bälle können an der Rezeption ausgeliehen werden. Gäste der Ferienwohnanlage erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf die Spielgebühren. Weitere Informationen findet man unter www.seepark-sellin.de.
Die jüngsten Familienmitglieder toben sich derweil auf dem großen hauseigenen Spielplatz aus, der mit vielen Klettermöglichkeiten, Rutschen und Schaukeln lockt. Nur rund 900 Meter sind es von hier zu einem der schönsten Badestrände an der Ostsee. Beim Sandburgenbauen, Plantschen im flachen Wasser oder Drachen steigen lassen vergeht so ein Urlaubstag im Nu.

Klettern wie die Affen

Alle Ferienattraktionen auf Rügen können nach kurzer Autofahrt erreicht werden. Wie zum Beispiel der Kletterwald im Waldgebiet Rugard. Schaukelnde Bohlen, Netzbrücken und Seilschwingen in bis zu 20 Meter Höhe verlangen schon einigen Mut ab. Doch es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, so dass schon Kinder ab fünf Jahren ihre Kletterkünste testen können. Kids, die sich für den Motorsport begeistern, kommen auf der Go-Kart-und-Quad-Bahn bei Zittwitz auf ihre Kosten. Das Surren der wendigen Go-Karts ist schon von Weitem zu hören. Während die Karts auf einer Rundstrecke von 320 Meter um die Wette düsen, ist bei der Fahrt mit dem Quad Geschicklichkeit auf der Sandpiste gefragt. Und auch die ganz Kleinen ab drei Jahre können sich dem Fahrfieber hingeben. Für sie stehen E-Mobile bereit.

Seen in der Urlaubsregion Hannover

Die Eltern entspannen unterm Sonnenschirm am Strand und erfrischen sich beim Schwimmen im klaren Wasser, die Kinder spielen am flachen Ufer und haben mächtig Spaß auf der Riesenrutsche. Auch Teenager kommen auf ihre Kosten beim Surfen, Stand-up-Paddling und sogar Wasserskifahren am festinstallierten Lift. Das alles bietet der Blaue See in Garbsen nordwestlich von Hannover. Und falls das Wetter einmal nicht so schön ist, fährt die ganze Familie keine halbe Stunde mit der S-Bahn in die niedersächsische Landeshauptstadt, wo interessante Museen, zahlreiche Geschäfte oder ein Bummel durch die Altstadt mit ihren netten Cafés und Restaurants auf dem Programm stehen. In der Urlaubsregion Hannover liegen zahlreiche schöne Seen, die gerade für Familien entspannten Badespaß und vielfältige Ausflugsziele in der Umgebung bieten.

Camping am Steinhuder Meer

Direkt am Blauen See in Garbsen im Landschaftsschutzgebiet der Leineaue liegt ein Vier-Sterne-Campingplatz, der auch Blockhäuser zum Mieten bietet. Dieser und zwölf weitere Campingplätze sowie drei Wohnmobilstellplätze in und um Hannover sind unter www.hannover.de zu finden. Dort steht auch ein Bäderführer bereit, der alle Badeseen, aber auch Freibäder und Hallenbäder verzeichnet. Am meisten Abwechslung bietet natürlich das Steinhuder Meer, Nordwestdeutschlands größter Binnensee: Weiße Strände, Wassersport von Segeln bis Kite-Surfen oder Ausflüge mit Fahrgastschiffen, drei Campingplätze am Nordufer und ein Wohnmobilstellplatz in Steinhude, aber auch familienfreundliche Unterkünfte in hübschen Kleinstädten und Dörfern, dazu zahlreiche Rad- und Wanderwege im Grünen sorgen für Ferienvergnügen für jeden Geschmack.

Bauspielplatz und Piratenschiff

Zu den schönsten Badeseen in der Urlaubsregion gehören außerdem der Altwarmbüchener See mit Segel-, Yacht- und Surfschule, der Silbersee in Langenhagen mit Sandstrand und grünen Schilfzonen oder das Strandbad Hemmingen mit Bauspielplatz und schattenspendenden Bäumen. Der Wietzepark am Hufeisensee in Isernhagen hat mit dem Hochseilgarten „Pirate-Rock“ eine neue Attraktion: Alle ab acht Jahren dürfen hier auf einem Piratenschiff mit 28 Kletterstationen über schwankende Brücken und Balken klettern. Da wird es spannend, auf welche der drei Schwierigkeitsstufen sich Kinder und Eltern jeweils wagen.

Auf in den Harz

Feen, Elfen und Zwerge, Faune und andere Gestalten aus dem Reich der Fantasie werden beim Festival Fantasia am 29. und 30. Juli 2017 zum zweiten Mal den Kurpark von Schierke bevölkern. Der kleine Ort ist ein Stadtteil von Wernigerode und liegt am Fuße des Brockens – also bei dem Berg, auf dem sich nach alten Volksglauben in der Walpurgisnacht die Hexen treffen. Welcher Ort könnte besser geeignet sein, um sich auf die Suche nach Einhörnern, geflügelten Pferden und den Geisterpferden aus „Der Herr der Ringe“ zu machen? Ein großer Fantasy-Markt, Elfen- und Feuershows, Geschichtenerzähler sowie fantastische Tänze und epische Klänge versetzen die Besucher des Harzer Fantasy-Festivals in eine andere Welt.

Märchenhafte Kulisse, perfekte Inszenierungen

Das spektakuläre Veranstaltungshighlight wartet erneut mit einer international hochkarätigen Künstlerbesetzung und perfekt inszenierten Shows aus der Welt der Fantasie auf. Die märchenhafte, naturbelassene Kulisse des Parks verleiht der Veranstaltung ihr mystisches Ambiente. Farbige Illuminationen und aufsteigende Nebel schaffen eine Stimmung, wie man sie sonst nur aus Märchen oder Filmen kennt – episch, übersinnlich, geheimnisvoll. Das ist ein unvergessliches Erlebnis für kleine wie große Besucher und für alle diejenigen, die die Welt der Magie und des Zaubers lieben und leben. Nähere Infos gibt es auf www.schierke-am-brocken.de und www.festival-fantasia.de.

Figuren aus „Der Herr der Ringe“

Das Festival wird auch in diesem Jahr wieder zur Bühne und Plattform für Rollenspieler. Orks, Elben, Dunkelelfen und andere Figuren aus Tolkiens „Der Herr der Ringe“ und der „Hobbit“ treffen auf andere Wesen der Fantasy-Welt. Neu wird ein großer, farbenfroher Themenbereich sein, der sich ganz dem japanischen Verkleidungstrend Cosplay widmet. Das Festival wird auch dieser Interessensgruppe großen Raum zur Entfaltung bieten und sogar einen eigenen Fotoshooting-Bereich für Cosplayer einrichten.

In Hessen gibt’s was auf die Ohren

Musikveranstaltungen und große Festival gehören zu den Besuchermagneten, die begeisterte Fans von nah und fern anziehen. In Hessen beispielsweise sind diese Festivalhighlights seit Jahren eine feste Institution im Veranstaltungskalender:

Hessentag vom 9. bis 18. Juni in Rüsselsheim

Mit durchschnittlich einer Million Gästen ist der Hessentag mittlerweile das größte deutsche Landesfest. In diesem Jahr findet das zehntägige Fest für die ganze Familie in Rüsselsheim statt. Zum Auftakt präsentieren Silbermond, Andreas Bourani, Joris und Tonbandgerät mehr als sechs Stunden Musik „made in Germany“. Zu den weiteren Größen aus dem Musikgeschäft gehören Kings of Leon, Scorpions, Zucchero, Peter Maffay und David Garrett. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Kabarett und Varieté sowie ein Weindorf runden das Fest ab.

„Bingen swingt“ vom 23. bis 25. Juni 2017

Bingen swingt und Tausende Jazz-Fans schwingen mit. Vom 23. bis 25. Juni findet das internationale Jazzfestival in der malerischen Stadt am Rhein statt. Unter dem Motto „Trumpets, Bones & Horns“ bringen zahlreiche Bläser ordentlich Wind ins musikalische Geschehen. Allen voran präsentiert Altmeister Klaus Doldinger mit seiner Formation Passport seine neue CD. Franco Ambrosetti beweist mit Flügelhorn und Trompete, dass der heute 75-Jährige nicht minder zu den European Jazz Legends gehört. Zudem sind gleich mehrere Big Bands im Festivalprogramm vertreten.

Bad Homburger Sommer vom 23. Juni bis 15. Juli

Ein Highlight sind die Bad Homburger Sommer-Wochen, an denen dutzende Veranstaltungen – Theater, Klassik, Rock, Jazz und Pop, Flohmarkt, Feuerwerk sowie Kinderevents – auf dem Programm stehen und eintrittsfrei angeboten werden. Richtig bunt wird es beim Festival Amazing Thailand im Kurpark oder dem Laternenfest.

Open-Doors-Festival vom 21. bis 23. Juli Neu-Isenburg

In diesem Jahr feiert das Open-Doors-Festival sein 25-jähriges Jubiläum. Das Neu-Isenburger Musikspektakel präsentiert eine bunte Mischung lokaler Musikgrößen und Newcomer. Für die jüngsten Besucher gibt es außerdem ein spezielles Kinderprogramm mit einer Theateraufführung und einem Auftritt des Kindermusikers Oliver Mager.

16th European Elvis Festival vom 18. bis 20. August in Bad Nauheim

Im August jährt sich der Todestag von Elvis Presley bereits zum 40. Mal und Bad Nauheim gedenkt seinem berühmten Bewohner mit einem vielfältigen Programm beim 16th European Elvis Festival. Geprägt ist das Festival durch das Lebensgefühl, den Zeitgeist und der Musik der 1950er- und 60er-Jahre. Während des Festivals findet außerdem ein Music Contest statt, bei dem sich Bands und Einzelkünstler mit ihren Interpretationen zu Elvis-Songs dem Publikum vorstellen.

Fünf Städte, ein Festival: Kunst im Fachwerkfünfeck

Vor allem Radlern und Wanderern ist sie ein Begriff: die Deutsche Fachwerkstraße zwischen Elbe, Oberlausitz und Bodensee. Sie verbindet weite Strecken durch unberührte Natur mit sehenswerten mittelalterlichen Städten. Zu einem Besuchermagnet hat sich der Abschnitt durch das niedersächsische Fachwerkfünfeck gemausert. Fünf Städte, darunter Osterode am Harz, haben sich hier zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, um ihre kulturellen Schätze zu bewahren. Vom 29. September bis zum 8. Oktober lädt die Region zu einem ganz besonderen Festival.

Zehn Tage Kunst vom Feinsten

Altes zu neuem Leben erwecken – das ist das Motto des Festivals „DenkmalKunst! – KunstDenkmal!“, das Osterode gemeinsam mit Einbeck, Duderstadt, Hannoversch-Münden und Northeim auf die Beine stellt. In den Städten werden 100 Denkmäler mit Leben erfüllt – 300 Künstler treten bei rund 250 Veranstaltungen auf. Türe, Tore und Portale mittelalterlicher Wohnhäuser, Kirchen, Wehrtürme und dunkle Kellergewölbe öffnen sich für die Besucher, lüften ihre Geheimnisse und werden durch ausgewählte Kunstwerke, Musik und Theater mit Leben erfüllt. Auch Lesungen, Workshops und Kabarett sorgen für beste Unterhaltung vor außergewöhnlichen Kulissen. Wer mag, kann von morgens bis abends Kultur vom Feinsten genießen.
Alle Termine und Informationen zu den anwesenden Künstlern sind unter www.festival-dkkd.de zusammengefasst. Für Karten kann man sich per E-Mail an touristinfo@osterode.de wenden.

Feiern für einen guten Zweck

Die Idee zum Festival entstand in Hannoversch-Münden. Als dort ein Fachwerkkomplex abgerissen werden sollte, entschloss sich Denkmalaktivist Bernd Demand zu einem Schritt nach vorn: Die Gebäude wurden Künstlern als Ausstellungsräume zur Verfügung gestellt und für Besucher geöffnet. Die Resonanz war gewaltig. Zahlreiche Gäste kamen, und schlussendlich fand sich sogar ein Investor, der den Komplex erwarb und sanierte. „Wenn man eine verrückte Idee hat, ist so ein Festival genau richtig“, findet Demand. Seit 2009 hat sich die „Not-Aktion“ Stück für Stück zu einem mehrtägigen Event entwickelt, das Besucher aus ganz Deutschland anzieht. Gemeinden, Ehrenamtliche, Künstler und Sponsoren arbeiten Hand in Hand, um die kulturellen Schätze der Region zu erhalten – ein einmaliges Projekt. Großes Ziel der Fünfeck-Städte ist die Aufnahme in die UNESCO Welterbe-Liste. Bei so viel Engagement dürften die Chancen dafür nicht schlecht stehen.