Archiv der Kategorie 01 Reiseland Deutschland

Wandertouren im Spessart

Das weite Blättermeer des Spessart, das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet in Deutschland ist wie gemacht für genussvolle Wandertouren: Beeindruckende Landschaften, spektakuläre Aussichtspunkte, historische Örtchen und gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Zu jeder Jahreszeit hat das Spessart-Mainland seinen Reiz. Im Frühling strahlt alles im hellen grün, im Sommer bietet die stolzen Laubbäume schattige Erfrischung und im Herbst erglüht alles in einem bunten Meer aus Farben. Und auch der Winter lockt mit verschneiten Hügeln.

Vielfältig sind auch die Wandermöglichkeiten: Höchste Qualität bieten die der Spessartweg 1 und der Spessartweg 2, beides „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“. Berühmte mehrtätige Streckenwanderungen sind der Eselsweg oder die Birkenhainer Straße und auf dem Fränkischen Rotwein Wanderweg lässt sich der Wandergenuss mit den Gaumenfreuden verbinden. Die über 70 Europäischen Kulturrundwege verbinden entspanntes Wandern mit unserer spannenden Kulturlandschaft.

Informationstafeln an der D-Route 3 – Infos über Sehenswürdigkeiten und lokale Angebote laden Radtouristen

Einweihung von Informationstafeln an der D-Route 3 – Infos über Sehenswürdigkeiten und lokale Angebote laden Radtouristen zum Verweilen ein
Der Wirtschafts- und Arbeitsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hat heute gemeinsam mit Dirk Dunkelberg, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes e.V. und Projektleiter des Pilotprojektes D-Route 3, die Informationstafeln an der D-Route 3 offiziell eingeweiht. Künftig erhalten Radtouristen an gleich drei Standorten interessante Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und weiteren touristischen Angeboten der Stadt. Dessau-Roßlau kann nun also noch besser vom Wirtschaftsfaktor Fahrradtourismus profitieren.

Drei Tafeln unterrichten Fahrradtouristen auf der D-Route 3 ab heute in zwei Sprachen über die Sehenswürdigkeiten und touristischen Angebote der Stadt. Neben allgemeinen Informationen zur D-Route 3 laden die Tafeln Radtouristen zur Besichtigung der UNESCO Weltkulturerbestätte Bauhaus und Meisterhäuser sowie von Schloss und Park Georgium und Schloss und Park Luisium im UNESCO Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz ein. Außerdem wird den interessierten Radlern die Richtung zum Biosphärenreservat Mittelelbe gewiesen. Die Highlights der Stadt bleiben nun von Radtouristen nicht länger unbemerkt.

Das wirtschaftliche Potential des Fahrradtourismus hat Dessau-Roßlau längst erkannt. Im Rahmen des länderübergreifenden Pilotprojektes zur D-Route 3 war es deshalb für die Stadt selbstverständlich, drei der insgesamt 68 Infotafeln an der D-Route 3 anzufordern. “Die Infotafeln sind ein ideales Beispiel für die Doppelstrategie im Pilotprojekt: Eine an die Bedürfnisse der Radler angepasste Infrastruktur, die gleichzeitig gezielt die lokale Tourismuswirtschaft unterstützt.” so Dirk Dunkelberg vom Deutschen Tourismusverband e.V.

Ziel dieser und weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur ist der beispielhafte und nutzerorientierte Ausbau der D-Route 3 zum Premium-Radfernweg mit deutschlandweiter Bedeutung.

Genießen Sie sich! - wenn die Heide blüht!

Von Anfang August bis Ende September erstrahlt die Lüneburger Heide in einem Meer von violetten Erika-Blüten. Die farbenprächtige Landschaft und die zahlreichen Heidefeste ziehen jedes Jahr mehrere tausend Gäste aus ganz Deutschland an. Wer dann den Spuren der Schäfer folgt oder sich im Rosarium verwöhnen lässt, der genießt Urlaub mit allen Sinnen.

Schon immer hatten die Bewohner der Lüneburger Heide das Bedürfnis, ausgiebig zu feiern. Heutzutage sind die Heideblütenfeste, die jedes Jahr im August stattfinden, die jährlichen Highlights in der Region. Auch für die aktiven Urlauber heißt es dann aufs Fahrrad steigen oder auf den etwa 700 km Wander- und 300 km Reitwegen die blühende Landschaft mit ihrem einzigartigen Charakter zu erleben. Die Möglichkeiten, den Heide-Naturpark zu erkunden, sind vielfältig: Seien es Spaziergänge durch kleinere Heideflächen wie das Marxener Paradies oder den Heidegarten in Schneverdingen, ausgiebige Wanderungen durch das Naturschutzgebiet, z.B. zum autofreien Ort Wilsede und zum Wilseder Berg, Kutschfahrten, Natur- und Landschaftsführungen oder ein Besuch bei den Schäfern und ihren Heidschnucken. Zu einem Tagesausflug lockt die charaktervolle Altstadt von Lüneburg. Als Heidehauptstadt mit einer abwechslungsreichen Fußgängerzone und kleinen, individuellen Geschäften fasziniert sie mit ihrem wunderschönen Altstadtflair.

Den perfekten Rahmen für sportliche Aktivitäten und kulturelle Ausflüge bilden die Komfort- und Wellness-Betriebe sowie die Gourmettempel der Region. Sie gehören zu einem abwechslungsreichen Gesundheits- und Vitalurlaub in Niedersachsen dazu.

Genießen Sie sich! heißt es in den 4 „Komfortzonen“ des Landes. Hier kann man zwischen einem Tagesprogramm mit wohltuenden Massagen oder einem mehrtägigen Aktiv-Aufenthalt wählen. Die mehrtägigen Arrangements und weitere 160 ausgefallene und hochwertige Wohlfühl-Angebote finden Sie unter www.geniessen-sie-sich.de.

Die Externsteine - Natur und Magie

Ruhig und mystisch liegen sie da, die Externsteine. Umgeben von wundervollen Parkanlagen und magischem grünen Wald, bildet diese Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald (Horn-Bad Meinberg, NRW) eine besondere Natursehenswürdigkeit Deutschlands. An ihrem Fuss  liegt der Wiembecketeich. Die Felsgruppe ragt anmutig über 45 m über den Teich heraus. Tatsächlich erstreckt sich diese Felskette über mehrere hundert Meter, denn es sind nicht nur die großen, gut sichtbaren Steine, die auch für Besucher via Treppen und Brücken zu besteigen sind, sondern gehören zu dieser Gruppe noch viele kleine Felsen, die sich durch den umliegenden Wald ziehen. Das Naturschutzgebiet um diese Besonderheit beträgt etwa 127 ha. Jährlich besuchen zwischen einer halben Millionen und einer Millionen Menschen die Felsen.

Ein Spaziergang durch die umliegenden Wälder zeigt gleich, dass es sich hier nicht um einen normalen Wald handelt, und man wird schnell von der hier liegenden Magie umschlossen. So gibt es viele Sagen um das Gebiet, wie die des kämpfenden Heeres oder die der armen Jägersbraut.

Bekannt ist die Felsformation auch für ihre große Anziehungskraft. So zieht in der Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende eine große Meute Menschen zu den Steinen, hauptsächlich junge Menschen, um festivalartig zu campen und sich der esoterisch-mystischen Stimmung hin zu geben, die diese Steine ausstrahlen.

Ob jung, ob alt, ein Besuch dieser Sandsteinfelsen lohnt sich schon allein, um die magische Atmosphäre der Umgebung einmal am eigenen Leib zu erfahren.

 

WUNDERBARES WANDERLAND Wandern und Radwandern im Südwesten: Das Genießerland hautnah erleben

STUTTGART – Ob auf beiden Beinen oder zwei Rädern, ob zu Fuß oder auf dem Fahrrad – Wandern boomt. Auch und gerade in Baden-Württemberg. Ein ausgedehntes, tausende von Kilometern langes Netz an Wander- und Radfahrwegen zieht sich durch Deutschlands Südwesten, lädt dazu ein, das Genießerland Baden-Württemberg hautnah zu erleben: Seine Landschaften, seine Sehenswürdigkeiten, seine Kultur, seine Weine, seine Küche, die in Qualität und Vielfalt konkurrenzlos ist.

Schon lange gilt das Land zwischen Tauber und Bodensee, zwischen Schwarzwald und Hohenlohe, an Neckar und Donau als regelrechte Wallfahrtsregion für Wanderer. Allein durch den Schwarzwald führen markierte Strecken, Routen und Wege mit einer Gesamtlänge von mehr als 23.000 Kilometern. West-, Mittel- und Ostweg gelten dabei als die „Klassiker“. Seit mehr als einem Jahrhundert führen die jeweils über 200 Kilometer langen Routen von der „Gold- und Schmuckstadt“ Pforzheim in Richtung Süden und verlangen streckenweise ein gutes Stück Kondition. Offiziell „geadelt“ wurde vor kurzem der prominenteste der drei Schwarzwald-Klassiker: Der Westweg, der sich zwischen Pforzheim und Basel durch Deutschlands beliebtestes Mittelgebirge zieht, erhielt vom Deutschen Wanderverband das begehrte Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.

Aber nicht nur der Schwarzwald ist einfach „wanderbar“. Auch auf der Schwäbischen Alb, im Schwäbisch-Fränkischen Wald, im Kraichgau, im Lieblichen Taubertal, im barocken Oberschwaben oder entlang des Rheins, der Donau und des Neckars gibt es Wandertouren für jeden Anspruch und Geschmack. Selbst Pilgerwege, die auf den Spuren des Heiligen Jakobus bis zu dessen Grabesstätte nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens führen, durchkreuzen Baden-Württemberg.

Fast so umfangreich wie die Wanderrouten sind die Radwege. 17 Fernrouten mit einer Gesamtlänge von mehr als 4.400 Kilometern führen zu unzähligen Sehenswürdigkeiten in großartiger Landschaft. Dem Variantenreichtum auf diesen Strecken durch den deutschen Südwesten sind kaum Grenzen gesetzt. Romantische, verträumte Fachwerkstädtchen zählen ebenso zu den Kleinoden am Wegesrand wie stolze Schlösser, wuchtige Burgen oder spannende Museen.
Hotellerie und Gastronomie haben sich längst auf die stetig wachsende Zahl an urlaubenden Radlern eingestellt. Mehr als 600 radlerfreundliche Unterkünfte sind in „Bett & Bike“ als Übernachtungsmöglichkeiten aufgeführt. Häuser, die mit einer entsprechenden Plakette gekennzeichnet sind, erfüllen die Qualitätskriterien des ADFC und signalisieren „hier sind Radfahrer willkommen“. Abschließbare Fahrrad- und Trockenräume gehören ebenso zum Service wie Werkzeug für kleinere Reparaturen oder ein kräftigendes Frühstück.

Suchen Radwanderer eher Erholung und Entspannung, lieben die Mountainbiker die sportliche Herausforderung. Auch diesem noch relativ jungen Ableger des Fahrradtourismus wird in Baden-Württemberg Rechnung getragen: Der Schwarzwald und die Schwäbische Alb gelten als die Top-Adressen für Mountainbiker. Mehr als 3.500 Kilometer an ausgewiesenen Strecken bieten technisch anspruchsvolle Abfahrten, atemberaubende Aussichten auf die Landschaft und jede Menge Fahrspaß. Die Schwarzwald Tourismus GmbH hat einen Führer für Biker herausgegeben. Einige Touren können dabei bereits am Bildschirm virtuell abgefahren werden. Spezielle, anspruchsvolle Biker-Parcours gibt es unter anderem in Todtnau (MTB-Fun-Park) oder in Bad Wildbad (Bikepark).

Zu einer Trendsportart mit wachsender „Fan-Gemeinde“ hat sich das aus Finnland stammende Nordic Walking entwickelt. Das Gehen mit dem aktiven Stockeinsatz gilt als eine der gesündesten Fortbewegungsarten, da die meisten Muskeln belastet werden. In mehr als 50 südwestdeutschen Urlaubsorten können Nordic-Walking-Stöcke und Pulsuhren ausgeliehen werden. Zudem haben einige Orte bereits ein Routennetz mit der vom Skifahren bekannten Schwierigkeitsgliederung von „blau“ (leicht) über „rot“ (mittelschwer) bis „schwarz“ (anspruchsvoll) ausgearbeitet und entsprechend beschildert.

Leben in Bewegung: Aktivtage in Bad Wörishofen

Bad Wörishofen (by.TM, 5. August 2010). „Gesund bleiben und lang leben will jedermann, aber die wenigsten tun etwas dafür“, zu dieser Überzeugung kam Pfarrer Sebastian Kneipp schon im 19. Jahrhundert. Erst in den letzten Jahren ist die Bedeutung von sportlicher Aktivität zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit und Gesundheit zunehmend in unser Bewusstsein gerückt. „Wer bis ins hohe Alter fit und agil bleiben möchte, sollte sich schon in jungen Jahren regelmäßig bewegen“, so Gerhard Werner, Stadtmarketingmanager Bad Wörishofen. Daher finden in Bad Wörishofen, der Wirkungsstätte Kneipps, von Mitte September bis Mitte Oktober erstmals Aktivtage statt. Ziel der Initiative ist es, den Gästen zu zeigen, dass Sport ihrem Körper nicht nur gut tut, sondern auch richtig viel Spaß machen kann.

„Mit den Aktivtagen möchten wir unseren Gästen Lust auf Bewegung machen“, so Werner weiter. Unter professioneller Anleitung können Urlauber Sportarten ausprobieren und für sich entdecken. So finden unter anderem Yoga und Qi Gong Kurse, Nordic Walking-Stunden und geführte Radwanderungen statt. Aber auch Bogenschießen oder Gesellschaftstanz kann erlernt werden. Die Gastgeber in Bad Wörishofen haben zu den Aktivtagen buchbare Pauschalen kreiert. „Urlauber, die sich für eine der Aktivpauschalen entscheiden, können die sportlichen Angebote kostenlos nutzen“, erklärt der Stadtmarketingmanager. Um nach einem bewegten Tag müde Muskeln wieder zu entspannen, enthalten die Pauschalen zusätzlich einen Gutschein für die Therme. Mit den Aktivtagen sollen nicht nur Urlauber zu Sport motiviert werden: Auch die Bad Wörishofener Bevölkerung ist eingeladen, sich an der Bewegungsoffensive zu beteiligen. Neben der körperlichen Fitness hat Bewegung noch einen weiteren Nebeneffekt: Forscher der Jacobs University Bremen fanden heraus, dass sich schon leichtes Ausdauertraining wie Nordic Walking, positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt.

Zwischen dem 20. September und dem 15. Oktober 2010 finden in Bad Wörishofen Aktivtage statt. Weitere Informationen und buchbare Angebote finden Interessierte unter www.kneipp-in-motion.de

Innere Balance, Leben in Bewegung, gesunde Küche genießen, Natur wirkt in Kräutern und die Kraft des Wassers sind die fünf Elemente der modernen Kneipplehre. In Bad Wörishofen, dem Ursprungsort der Kneippanwendungen, wird mit „Kneipp in motion“ das traditionelle Heilkonzept zeitgemäß interpretiert und auf die Zukunft ausgerichtet. Initiator des Projekts ist die Service- und Marketinggesellschaft mbH Bad Wörishofen. „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist und umgekehrt“, wusste schon Sebastian Kneipp. Aus diesem Leitgedanken heraus entwickelte der „Wasserdoktor“ ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, das auch über 150 Jahre später nicht an Bedeutung und Ansehen verloren hat. Informationen zu Bad Wörishofen und Angebote zu „Kneipp in Motion“ finden Interessierte unter www.kneipp-in-motion.de. Zum 15. Mal findet in diesem Jahr das „Festival der Nationen“ in Bad Wörishofen statt. Unter dem Motto „Stars & Junge Weltelite“ erleben Besucher vom 24. September bis zum 2. Oktober Klassik auf höchstem Niveau, in diesem Jahr unter Anderem mit Weltstar Nigel Kennedy.

Festival der Nationen: Stars & Junge Weltelite

Bad Wörishofen (by.TM, August 2010). In der Kneippstadt Bad Wörishofen findet ab dem 24. September bereits zum 16. Mal das Festival der Nationen statt. In diesem Jahr lässt das hochkarätige Programm außergewöhnliche Konzertabende erwarten: Denn zum ersten Mal in seiner Geschichte findet das Musikfestival unter dem Motto „Stars & Junge Weltelite“ statt. Eine Woche lang haben Kulturfreunde die Möglichkeit, herrliche Orchesterkonzerte mit Künstlern, die normalerweise nur auf den großen Bühnen der Welt gastieren, zu genießen. Klaus Holetschek, Bürgermeister Bad Wörishofen: „Es freut uns sehr, dass wir in diesem Jahr Nigel Kennedy, Hélène Grimaud, Lucia Aliberti, Giora Feidman und Nikolai Tokarev präsentieren dürfen“. Aufgrund des hervorragenden Debüts im Vorjahr, erhält der musikalische Nachwuchs des „vbw-Festivalorchesters“ erstmals einen festen Platz im Programm. Im Festivalorchester musizieren Kinder und Jugendliche aus Bayern im Alter von 11 bis 17 Jahren.

„Das diesjährige Programm verspricht eine musikalische Weltreise zu werden“, so Holetschek weiter. Von Giacomo Puccini und Frédéric Chopin, über jüdischem Klezmer bis hin zu argentinischem Tango ist für alle Musikliebhaber etwas geboten. Damit die Künstler in einem würdigen Rahmen auftreten können, ergänzen die Pfarrkirche St. Justina und das Kurtheater die bisherigen Konzertstätten. Detaillierte Informationen zu den Künstlern und den Aufführungen finden Interessierte unter www.festivaldernationen.de. Tickets können unter 08247/99 33 57 bestellt werden.

Programmübersicht Festival der Nationen:
24.09.2010, 19:30 Uhr Italienische Opengala mit Lucia Aliberti
25.09.2010, 19:00 Uhr Gala-Konzert mit Nigel Kennedy
25.09.2010, 22:00 Uhr Quadro Nuevo „Canzone della Strada“
26.09.2010, 12:00 – 17:00 Uhr Klassik für alle Auf den Spuren von Frédéric Chopin
26.09.2010, 19:00 Uhr Giora Feidman – „Der König des Klezmer“
29.09.2010, 20:00 Uhr Friedrich von Thun präsentiert „Novecento“
01.10.2010, 20:00 Uhr Romantische Nacht mit Nicolai Tokarev
02.10.2010, 20:00 Uhr Abschlussgala mit Hélène Grimaud

Über Bad Wörishofen
Der bekannte Kurort liegt 78 Kilometer von München entfernt im Unterallgäu auf 635 Metern Höhe. Hier machte Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) vor rund 120 Jahren seine berühmte Kur populär, auf die der Adel schwor und von der der Papst schwärmte. Wasser, Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und die richtige Lebensführung - diese Säulen von Pfarrer Kneipp wurden zu den fünf Elementen von “Kneipp in motion” weiterentwickelt. Zur Hydrotherapie gehören über 100 verschiedene Wasser-Güsse, Waschungen oder Bäder. Aktive Gäste können in Bad Wörishofen Golf oder Tennis spielen. Wohltuende Kräuter kommen gezielt in Tees, bei Diäten, aber auch als ätherische Öle bei Massagen zum Einsatz. Für das innere Gleichgewicht sorgen Yoga und Qi Gong. Ein besonderes Highlight für Wasser-Fans ist die Südsee-Therme Bad Wörishofen mit echten Palmen, Kinder können sich im Spaß- und Familienbad Blue Fun austoben.

Brandenburg: Ein Land voller Ferienideen

Reisen mit Familienpass, zur Sommerresidenz und zur Erlebnisnacht
Ferien! Für diejenigen, die noch keine Urlaubsroute parat haben, hat die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH viele Ideen im Reisekoffer.

Urlaub mit dem Familienpass
531 Angebote, unterteilt nach Landkreisen/kreisfreien Städten, 141 dauerhafte Ermäßigungen von mindestens 20 % und 206 Kinderfreikarten bei einem vollzahlenden Erwachsenen. Das und vor allem viele Ideen für Kurzreisen und Ausflüge ins Land Brandenburg mit Kurzbeschreibung, Öffnungszeiten, Anfahrt und Kontaktdaten des Anbieters bietet der Familienpass 2010/2011. Er ist gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro überall im Land Brandenburg, wo es Zeitschriften gibt und in Touristinformationen und Ämtern, sowie unter www.familienpass-brandenburg.de zu haben.
Beispiel: Nordlicht Kanu- und Aktivreisen bieten einen abenteuerlichen Tourentag zwischen Fürstenberg und Himmelpfort an. Familien sind unterwegs auf den Spuren des Weihnachtsmannes in Himmelpfort und der Indianer am Stolpsee, wo man aus der Ferne am Nordlicht-Camp echte Indianer-Tipis sehen kann. Hier mieten sich Familien ein Kanu für die abwechslungsreiche Strecke (Fluss, Schleuse, See) mit Kinderschwimmwesten. Mit dem Familienpass-Coupon spart man einmalig 25% beim Mietpries des Kanus und zahlt statt sonst 39 nur noch 29,25 Euro. Mehr Infos: www.nordlicht-kanu.de.
Im Indoorspielplatz in Teltow können sich Kinder im Erlebnistunnel, mit der Hüpfburg, dem Trampolin, am Kicker und beim Tischtennis vergnügen oder im Sand buddeln. Eine Stärkung gibt es zwischendurch im Bistro. Im Außenbereich werden im Sinnesgarten die Sinne geschärft oder am Wasserspielplatz kräftig gematscht. Ideal nicht nur für eine Geburtstagsfeier, Mottoparty, Übernachtung oder Märchenstunde. Täglich von 14 bis 19 Uhr, vormittags für Gruppen nach Anmeldung, Preise 4,80-bis 6,00 Euro pro Kind, bzw. 2,40 – 3,00 Euro für Erwachsene. Mit dem Familienpass kommt einmalig ein Erwachsener ohne Eintritt zu zahlen in die Kinderoase. Mehr Infos: www.kinderoase.de.

Sommerresidenz 2010
Wo einst Friedrich der Große seine Sommerresidenz aufschlug, lohnt ein Aufenthalt für Familien mit Kindern. Wer Potsdam kennen lernen möchte und in der Stadt übernachtet, nutzt das Angebot „Sommerresidenz Potsdam“. Dieses ist erstmals ins Programm des Potsdam Tourismus Service aufgenommen worden. Gemeinsames Erleben der Kultur und Umgebung steht im Mittelpunkt. Kinder bis zu 11 Jahren werden in den teilnehmenden Hotels frei untergebracht. So zahlen zum Beispiel zwei Erwachsene für drei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück, einem Drei-Gänge-Wahlmenü und die Potsdam Welcome Card im Kongresshotel Potsdam am Templiner See 334 Euro. Weitere Informationen: www.sommerresidenz-potsdam.de.
Beispiel: Steigenberger Hotel Sanssouci
Nahe dem Schloss Sanssouci im Zentrum von Potsdam liegt das komfortable 4-Sterne-Hotel. Ab 220 € pro Person können Gäste drei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, einem Abendessen, Potsdam & Berlin WelcomeCard für 48 Stunden, einer Tageskarte für Nutzung des Potsdamer Wassertaxis, täglichem Eintritt für den Park Sanssouci und die Nutzung von Dampfbad und Sauna verbringen. Kinder bis 14 Jahre übernachten gratis!

Schlössernacht – Wochenendpakete
Die 12. Potsdamer Schlössernacht wird vom 20. bis zum 22. August 2010 gefeiert. Im illuminierten Park Sanssouci treffen Gäste in dieser besonderen Nacht auf Märchenerzähler, lebende Statuen, Musiker und elfenhafte Figuren. Einige Hotels in Potsdam bieten zur Schlössernacht Pauschalen an, darunter das Vier-Sterne-Haus Hotel Ascot Bristol, in dem Gäste für zwei Übernachtungen im Doppelzimmer 219 Euro zahlen. Zwei Fünf-Sterne-Übernachtungen im Bayerischen Haus sind für 399 Euro zu buchen. Weitere Informationen: www.reiseland-brandenburg.de.

Weltmeisterschaft der Marching Show Bands
Vom 26. Juli bis zum 1. August 2010 empfängt Potsdam Marschmusiktruppen aus aller Welt zur Weltmeisterschaft der Marching Show Bands. Neben 16 deutschen Orchestern geben Bands aus Dänemark, Italien, Brasilien und Mexico den Ton an. Etwa 1.500 Teilnehmer sind insgesamt dabei. Das Ereignis ist nicht nur ein Ohrenschmaus: Zu sehen sind Uniformen in prächtigen Farben und Formen und blitzende Instrumente. Karten kosten zwischen 10,80 und 14,80 Euro. Für die Wochenkarte zahlt man 35 Euro. Weitere Informationen: www.potsdam.de/cms/ziel/826686/EN.

Erlebnisnacht Potsdam
Mehr als 50 Gastronomen und ca. 180 Einzelhändler der Innenstadt laden 2010 ein, zu feiern, zu flanieren und magische Momente vor barocker Kulisse zu erleben. Am 31. Juli 2010 wird es bunt mit musikalisch anspruchsvollem Programm: Jazz, Swing, Country, brasilianische und afrikanische Rhythmen, Salsa, Schlager, Oldies und Rock klingen durch die ganze Stadt. Ein besonderer Programmteil wird die Weltmeisterschaft der Show- und Marching Bands. http://potsdamer-erlebnisnacht.de.

Die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparks und -Biosphärenreservate auf einer gemeinsamen Internetseite erreichbar.

Seit dem 02.08.2010 sind die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparks und -Biosphärenreservate auf einer gemeinsamen Internetseite erreichbar. Unter www.nationalpark-wattenmeer.de erhalten Interessierte vielfältige Eindrücke vom Wattenmeer, regionale und überregionale Informationen.

Für den Nutzer der Wattenmeer-Website ist es zunächst einmal zweitrangig, ob er sein Wissen über das Watt oder den Austernfischer aus Hamburg, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein bezieht. Auch wenn Nationalparks jeweils einem Bundesland und einer eigenen Verwaltungsbehörde zugeordnet sind: Natur kennt keine politischen Grenzen. Deshalb arbeiten die drei Großschutzgebiete schon seit Jahren in verschiedenen Aufgabenbereichen intensiv zusammen. “Ein gemeinsamer Internetauftritt ist nur ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg unserer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit “, freuen sich die Leiter der drei Nationalparkverwaltungen Klaus Janke (Hamburg), Peter Südbeck (Niedersachsen) und Detlef Hansen (Schleswig-Holstein).

Schon bisher war die Homepage eines der wichtigsten Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit der Schutzgebiete: im vergangenen Jahr wurden über eine Millionen Zugriffe auf die Webseiten der drei Nationalparks registriert. Die Anerkennung großer Teile des Wattenmeeres als Weltnaturerbe hatte diese Zahlen noch steigen lassen. Damit stiegen auch die inhaltlichen Anforderungen an die Homepage.

Mit der neuen Website treten die drei Wattenmeer-Parks nun auch in der virtuellen Welt im einheitlichen Erscheinungsbild der Nationalen Naturlandschaften auf. Bislang waren die individuellen Internetauftritte an das jeweilige Design des Bundeslandes gebunden. Um die Idee und den Bekanntheitsgrad der deutschen Großschutzgebiete zu stärken, war es sinnvoll, unter das neue gestalterische Dach der Nationalen Naturlandschaften umzuziehen.

Wie bei jedem Umzug, wurde der Relaunch zum Aufräumen genutzt. Die in über zehn Jahren auf den bisherigen Websites eingepflegten Inhalte wurden gesichtet, überarbeitet, aussortiert und durch Aktuelles ergänzt. Die neue Basis berücksichtigt häufig gestellte Anfragen. Sie soll weiter ausgebaut werden und sukzessive auch in englischer Sprache verfügbar sein. Anregungen und konstruktive Kritik der Nutzer sind ausdrücklich erwünscht.

Kleidung ist der beste Sonnenschutz. Deutsche Krebshilfe gibt Hautschutz-Tipps für die Sommerferien

Bonn (ek) – Sommerzeit ist Ferienzeit. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Ob auf der Parkbank, im Strandcafé oder auf der Liege am Pool: Entspannung ist angesagt. Dabei ist der UV-Schutz jedoch unverzichtbar, denn gerade hellhäutige Menschen riskieren in der Sonne langfristige Hautschäden. Den sichersten Schutz vor gefährlichem Sonnenbrand und späterem Hautkrebs bietet nur adäquate Kleidung. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen, sich im Sommer überwiegend im Schatten aufzuhalten und die Haut mit Kleidung zu bedecken.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 195.000 Menschen an Hautkrebs. „UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart von der ADP. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz so wichtig. Es gilt: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und tagsüber am besten im Schatten bleiben.

„Kleidung ist der beste Sonnenschutz“, empfiehlt auch Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Manche Textilien sind bereits mit einem Sonnenschutzfaktor gekennzeichnet: Der so genannte Ultraviolet Protection Factor (UPF) gibt an, um welchen Faktor die Intensität der UV-Strahlung durch ein Textil gesenkt wird. Ein leichtes weißes T-Shirt oder Baumwollhemd hat einen UPF von 10 – das heißt, dass nur noch ein Zehntel der UV-Strahlung auf die Haut gelangt. Dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung erreicht UPF-Werte von über 20 – es trifft also nur noch weniger als ein Zwanzigstel der UV-Strahlung auf die Haut. Spezielle UV-Schutz-Textilien erzielen UPF-Werte von bis zu 80. Zum Vergleich: Ein Sonnenschirm hat einen UV-Schutzfaktor von 5, Bäume je nach Belaubung zwischen 5 und 15. Die Deutsche Krebshilfe rät, in der Sonne stets angepasste Kleidung zu tragen.

Der textile Sonnenschutz ist wirksamer und leichter anzuwenden als jede Sonnencreme. Dennoch sollten die nicht von Textilien bedeckten Körperteile mit einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor (LSF ) von mindestens 20 eingecremt werden, wobei auf eine Kombination aus UV-A- und UV-B-Schutz zu achten ist. Wichtig: Auch im Wasser vor der Sonne schützen!

Weitere Informationen enthalten die kostenlosen Ratgeber und Faltblätter der Deutschen Krebshilfe: www.krebshilfe.de sowie www.unserehaut.de.

Wichtiger Hinweis: Die Deutsche Krebshilfe bietet auch in diesem Sommer wieder ihre beliebten Sonnenmützen kostenlos an. Die blauen Schirmmützen für Kinder gibt es mit oder ohne Nackenschutz. Bestelladresse: Deutsche Krebshilfe e.V., Buschstr. 32, 53125 Bonn, Fax-Nummer 0228-72990-11.

Hintergrund-Informationen: Textiler UV-Schutz
Der „Ultraviolet Protection Factor“ (UPF) gibt an, wie hoch der UV-Schutzfaktor von Textilien ist. Der UPF ist abhängig von Material und Farbe der Textilien. Gemessen wird er nach den strengen Kriterien des UV Standard 801. Dieser gilt weltweit als bester Standard. Untersucht wird der UV-Schutz bei Dehnung, Durchnässung, Abrieb (Gebrauch) und Pflege. Nur speziell nach dem UV Standard 801 geprüfte UV-Schutz-Textilien dürfen den UPF-Wert mit einem Siegel ausweisen. Viele Unternehmen, die Kinder-, Freizeit- oder Sportkleidung anbieten, lassen ihre Textilien bereits mit diesem Prüfzeichen zertifizieren.